Bundeswettbewerb

Handwerker-Nachwuchs holt 13 Medaillen nach Schwaben

Ehrung für die schwäbischen Bundessieger 2017. Foto: HWK Schwaben
Beim 66. Leistungs-Wettbewerb zeigten die schwäbischen Gesellen ihr Können. Zwei von ihnen gewannen gleich zwei Medaillen. Für ihre Verdienste wurden die Nachwuchs-Handwerker von der Handwerkskammer für Schwaben in Bad Wörishofen geehrt.

Beim Leistungs-Wettbewerb des Handwerks beweisen jedes Jahr Nachwuchs-Handwerker aus ganz Deutschland ihr Können. Auch viele Schwaben stellen sich der Herausforderung – und das traditionell mit großem Erfolg.

13 Medaillen für das schwäbische Team

Ob als Fahrzeuglackiererin, als Mechatroniker für Kältetechnik oder als Orgel- und Harmonium-Bauer: Der schwäbische Handwerker-Nachwuchs ist ganz vorne mit dabei. Beim 66. Leistungs-Wettbewerb des Deutschen Handwerks sind gleich elf schwäbische Gesellen ausgezeichnet worden. Der Sattlerin Theresa Steiner aus Irsee und dem Steinmetz und Steinbildhauer Tassilo Pöllath aus Buchloe gelang sogar der Doppelsieg. Steiner wurde erste Bundessiegerin und räumte zusätzlich den ersten Preis im Sonderwettbewerb „Die Gute Form im Handwerk“ ab. Pöllath erreichte in diesem Sonderwettbewerb Platz zwei und wurde zweiter Bundessieger.

„Enormes Engagement für den Beruf“

Die HWK Schwaben gratulierte ihrem Nachwuchs. HWK-Präsident Hans-Peter Rauch betonte beim Empfang der Bundessieger im Hotel Sonnengarten in Bad Wörishofen, dass die Teilnahme am Bundesleistungs-Wettbewerb keine Selbstverständlichkeit sei: „Das zeugt von persönlicher Einsatzfreude, großem Interesse und natürlich auch einem enormen Engagement für Ihren Beruf.“

Das sind die schwäbischen Bundessieger und ihre Ausbildungsbetriebe

1. Bundessieger

  • Marvin Geiger, Systemelektroniker, Erhard & Leimer GmbH, Stadtbergen
  • Alisa Hohl, Keramikerin, Töpferei Rolf Ochsenreiter, Heimenkirch
  • Tomas Katilius, Orgel- und Harmoniumbauer, Orgelbau Kubak, Inh. Robert Knöpfler, Augsburg
  • Cornelia Merkl, Fahrzeuglackiererin, Leo Menhofer Lackier- und Karosseriebetrieb, Pfronten
  • Matthias Schmid, Mechatroniker für Kältetechnik, Kälte-Klima Schmid, Oberreute
  • Theresa Steiner, Sattlerin – FR: Fahrzeugsattlerei, Sattlerei Hans Joachim Scupin, Kaufbeuren

2. Bundessieger

  • Jennifer Haselbauer, Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk – SP: Fleischerei, Metzgerei Maucher, Illertissen
  • Tassilo Pöllath, Steinmetz und Steinbildhauer – FR: Steinbildhauerarbeiten, Steinmetz- und Steinbildhauer Dietmar Knacker, Mindelheim
  • Anna Rauch, Automobilkauffrau, Auto Hindelang GmbH & Co. KG, Stötten am Auerberg

3. Bundessieger

  • Cedric Schwindig, Bodenleger, Raumausstattung Erhard GmbH, Nördlingen

1. Preisträger im Wettbewerb „Die Gute Form im Handwerk“

  • Theresa Steiner, Sattlerin – FR: Fahrzeugsattlerei, Sattlerei Hans Joachim Scupin, Kaufbeuren
  • Annette Stieber, Steinmetz und Steinbildhauerin – FR: Steinbildhauerarbeiten, Steinmetz- und Steinbildhauer Florian Freyer, Augsburg

2. Preisträger im Wettbewerb „Die Gute Form im Handwerk“

  • Tassilo Pöllath, Steinmetz und Steinbildhauer – FR: Steinbildhauerarbeiten, Steinmetz- und Steinbildhauer Dietmar Knacker, Mindelheim

Über den Wettbewerb

Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks wird seit dem Jahr 1951 ausgetragen. Teilnahmeberechtigt sind frischgebackene Gesellinnen und Gesellen. Sie können sich – je nach Beruf – entweder mit ihrem Gesellenstück bewerben oder treten in einem direkten Vergleich gegen die Mitbewerber an. Träger des Leistungs-Wettbewerbs sind der Zentralverband des Deutschen Handwerks und die Stiftung „Begabtenförderungswerk berufliche Bildung“. Unterstützt wird der Wettbewerb vom Bundeswirtschaftsministerium.

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