Messelandschaft

Wie plant die Messe Friedrichshafen das Jahr?

Die Messe Friedrichshafen. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die Messelandschaft leidet unter Corona. Trotz hoher Umsatzeinbußen blickt die Messe Friedrichshafen jedoch zuversichtlich in die Zukunft. Das ist für das laufende Messejahr geplant.

Der erste Messe-Startschuss Deutschlands seit Beginn der dritten Corona-Welle fällt am 8. Juli in Friedrichshafen. Mit der Sommerausgabe der IBO öffnen sich erstmals wieder die Messetore. Die Messe Friedrichshafen möchte damit zeigen, wie Veranstaltungen 2021 unter nach wie vor herrschenden Pandemiebedingungen sicher und erfolgreich durchgeführt werden.

Umsatz ist stark eingebrochen

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Bis zu dem nahenden Re-Start litt das Messeteam quasi unter einem monatelangen Berufsverbot. Mit der Konsequenz, dass im zurückliegenden Geschäftsjahr 2020 nur geringe Erlöse generiert werden konnten und der Umsatz auf 6,2 Millionen Euro einbrach Im Jahr 2019 waren es 26,6 Millionen Euro. „Corona hat dem vergangenen Geschäftsjahr seinen schwerwiegenden Stempel aufgedrückt. Intensive Gegenmaßnahmen führten jedoch zur Reduzierung des Schadens“, erklärt Klaus Wellman, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen. Ergebnisprognosen seien derzeit schwierig, dennoch ist er überzeugt: „Wir haben durch kreatives Handeln bereits die Voraussetzungen geschaffen, uns nach Abklingen der Pandemie zurück in die Erfolgsspur zu bringen.“ 

Stadt Friedrichshafen als Rückhalt

„Wir freuen uns, dass wir nun – nach branchenweiter Ernüchterung gegenüber digitalen Messe-Alternativen – wieder starke Plattformen mit persönlichen Begegnungen bieten können, um so die Wirtschaft anzukurbeln“, sagt Klaus Wellmann. Weiter erklärt er: „Corona hat auch uns unverschuldet hart getroffen. Die Stadt Friedrichshafen stand uns in dieser Situation zur Seite und war ein starker Rückhalt. Zusätzlich wurde durch eine Vielzahl von Maßnahmen die Minimierung negativer Effekte erreicht.“ Diese umfassten die intensive Nutzung der Kurzarbeit, keine Stellennachbesetzungen trotz Vakanzen, das Überprüfen aller Einsparmöglichkeiten sowie die Nutzung der Corona-Hilfsprogramme des Bundes.

Kreativität in der Krise

In Krisenzeiten ist Kreativität gefragt, betont die Messe in einer Pressemeldung im Juli. Somit habe eine vorübergehende Nutzung des Messegeländes für neue Impulse und eine willkommene Belebung in schwierigen Zeiten gesorgt. Als weitere Umsatzbringer seien auch das Autokino mit 14.000 Filmfans und 82 Vorstelllungen über vier Wochen hinweg sehr gut angekommen, wie auch Hallenvermietungen an Unternehmen aus der Region, die Einrichtung der Fieberambulanz oder zusätzliche Belegungen durch Sitzungen wie beispielsweise des Gemeinderats. Auch digitale Erfolge könnedie Messe Friedrichshafen seit 2020 verbuchen: Mit der Einrichtung eines Digital Studios wurden neue Möglichkeiten geschaffen, die digitale Kommunikation zu den jeweiligen Veranstaltungen weiter auszubauen und die Studionutzung auch Messekunden oder Firmen der Region anzubieten. Darüber hinaus sei mit den Digitalformaten Eurobike Digital Days, dem Tuning World Shopping Event oder der Ham Radio World ein internationales Publikum erfolgreich erreicht worden. 

So ist der Ausblick auf 2021

Im Januar wurde das Kreisimpfzentrum des Bodenseekreises in Messehalle A2 in Betrieb genommen, um somit die Pandemiebekämpfung zu stärken. Die Messegesellschaft unterstützt neben der Flächenvermietung auch den Betrieb und die Organisation der Einrichtung. Durch eigene Mitarbeiter werden hier Aushilfstätigkeiten wie beispielsweise Call Center-Dienstleistungen übernommen. Weiterhin bestimmt höchstes Kostenbewusstsein das Handeln des Messemanagements, so die Messe. Zu den Einsparmaßnahmen zählt neben der aktiven Nutzung der Kurzarbeit mit weiterhin monatlicher individueller Beurteilung die Übernahme von bisher externen Aufgaben.

Diese Messen stehen noch dieses Jahr an

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Nach dem Start der Sommer-IBO soll das internationale Messeflair 2021 am Bodensee weiter aufblühen. In der Pipeline stehen die Großveranstaltungen Eurobike, Interboot, Fakuma und Faszination Modellbau Friedrichshafen. Zu den Premieren zählen die Eurobico (24. bis 26. Juli in Frankfurt), die Adventure Southside – die Messe für Offroad-Begeisterte, Abenteurer und Weltreisende (20.-22. August), die Gastro Fachmesse Bodensee-Oberschwaben (24.-26. Oktober), die Süddeutschen Berufs- und Erwerbsimkertage (29.-31. Oktober), die European Rotors (16.-18. November in Köln) und die Vertical Pro als Treffpunkt für Kletterhallenbetreiber und Seilzugangstechniker (19.-20. November).  

Die konsequente Fortführung der zukünftigen Internationalisierungsstrategie gab die Messe Friedrichhafen jüngst bekannt. Das geplante neue Joint Venture „fairnamic GmbH“ mit der Messe Frankfurt stärkt die Marktposition und entwickelt die Leitmessen Aero und Eurobike weiter. 

So ist die IBO in Friedrichshafen geplant

Auf der Sommer-IBO vom 8. bis 11. Juli 2021, der ersten Präsenzmessen in Deutschland in diesem Jahr, entfällt die sogenannte 3-G-Regelung. Besuchern der Verbrauchermesse ist der Eintritt demnach auch ohne Schnelltest, Impf-oder Genesungsnachweis möglich. Die Sicherheit auf dem Gelände werde dennoch durch das Tragen von Masken in den mit Frischluft versorgten Messe-Hallen sowie durch das Einhalten der Abstandsregeln gewährleistet.

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Der erste Messe-Startschuss Deutschlands seit Beginn der dritten Corona-Welle fällt am 8. Juli in Friedrichshafen. Mit der Sommerausgabe der IBO öffnen sich erstmals wieder die Messetore. Die Messe Friedrichshafen möchte damit zeigen, wie Veranstaltungen 2021 unter nach wie vor herrschenden Pandemiebedingungen sicher und erfolgreich durchgeführt werden.

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„Wir freuen uns, dass wir nun – nach branchenweiter Ernüchterung gegenüber digitalen Messe-Alternativen – wieder starke Plattformen mit persönlichen Begegnungen bieten können, um so die Wirtschaft anzukurbeln“, sagt Klaus Wellmann. Weiter erklärt er: „Corona hat auch uns unverschuldet hart getroffen. Die Stadt Friedrichshafen stand uns in dieser Situation zur Seite und war ein starker Rückhalt. Zusätzlich wurde durch eine Vielzahl von Maßnahmen die Minimierung negativer Effekte erreicht.“ Diese umfassten die intensive Nutzung der Kurzarbeit, keine Stellennachbesetzungen trotz Vakanzen, das Überprüfen aller Einsparmöglichkeiten sowie die Nutzung der Corona-Hilfsprogramme des Bundes.

Kreativität in der Krise

In Krisenzeiten ist Kreativität gefragt, betont die Messe in einer Pressemeldung im Juli. Somit habe eine vorübergehende Nutzung des Messegeländes für neue Impulse und eine willkommene Belebung in schwierigen Zeiten gesorgt. Als weitere Umsatzbringer seien auch das Autokino mit 14.000 Filmfans und 82 Vorstelllungen über vier Wochen hinweg sehr gut angekommen, wie auch Hallenvermietungen an Unternehmen aus der Region, die Einrichtung der Fieberambulanz oder zusätzliche Belegungen durch Sitzungen wie beispielsweise des Gemeinderats. Auch digitale Erfolge könnedie Messe Friedrichshafen seit 2020 verbuchen: Mit der Einrichtung eines Digital Studios wurden neue Möglichkeiten geschaffen, die digitale Kommunikation zu den jeweiligen Veranstaltungen weiter auszubauen und die Studionutzung auch Messekunden oder Firmen der Region anzubieten. Darüber hinaus sei mit den Digitalformaten Eurobike Digital Days, dem Tuning World Shopping Event oder der Ham Radio World ein internationales Publikum erfolgreich erreicht worden. 

So ist der Ausblick auf 2021

Im Januar wurde das Kreisimpfzentrum des Bodenseekreises in Messehalle A2 in Betrieb genommen, um somit die Pandemiebekämpfung zu stärken. Die Messegesellschaft unterstützt neben der Flächenvermietung auch den Betrieb und die Organisation der Einrichtung. Durch eigene Mitarbeiter werden hier Aushilfstätigkeiten wie beispielsweise Call Center-Dienstleistungen übernommen. Weiterhin bestimmt höchstes Kostenbewusstsein das Handeln des Messemanagements, so die Messe. Zu den Einsparmaßnahmen zählt neben der aktiven Nutzung der Kurzarbeit mit weiterhin monatlicher individueller Beurteilung die Übernahme von bisher externen Aufgaben.

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Die konsequente Fortführung der zukünftigen Internationalisierungsstrategie gab die Messe Friedrichhafen jüngst bekannt. Das geplante neue Joint Venture „fairnamic GmbH“ mit der Messe Frankfurt stärkt die Marktposition und entwickelt die Leitmessen Aero und Eurobike weiter. 

So ist die IBO in Friedrichshafen geplant

Auf der Sommer-IBO vom 8. bis 11. Juli 2021, der ersten Präsenzmessen in Deutschland in diesem Jahr, entfällt die sogenannte 3-G-Regelung. Besuchern der Verbrauchermesse ist der Eintritt demnach auch ohne Schnelltest, Impf-oder Genesungsnachweis möglich. Die Sicherheit auf dem Gelände werde dennoch durch das Tragen von Masken in den mit Frischluft versorgten Messe-Hallen sowie durch das Einhalten der Abstandsregeln gewährleistet.

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