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Unternehmer blicken in positive Zukunft
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vbw bayme vbm

Unternehmer blicken in positive Zukunft

Der Optimismus in der schwäbischen Wirtschaft bleibt bestehen, da ist sich der vbw bayme vbm sicher. Bei ihrem jährlichen Treffen tauschten sich die Vorstände der vbw sowie bayme vbm über die Konjunkturellen Entwicklungen aus.

Die Auftrags- und Ertragslage in der schwäbischen Wirtschaft ist über alle Branchen hinweg gut. Die Unternehmen der Region blicken positiv in die Zukunft. Zu dieser Einschätzung kamen die schwäbischen Vorstände der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm, die zu einer gemeinsamen Sitzung in Bad Schachen zusammengekommen waren. Bei ihrem jährlichen Treffen tauschten sie sich über die konjunkturelle Entwicklung der unterschiedlichen Wirtschaftszweige – von der Bauwirtschaft über den Bankensektor, die Automobilbranche, die Druck- und Papierindustrie bis zur Forst- und Landwirtschaft – aus und diskutierten Erfolgsfaktoren für die Region.

Standort braucht mehr Forschung und bessere Infrastruktur

Philipp Erwein Prinz von der Leyen, Vorsitzender der vbw Bezirksgruppe Schwaben, wies auf die Entwicklungshemmnisse hin, die in einigen Branchen Schwabens aktuell sehr deutlich zu spüren sind: „Steigende Rohstoffpreise, Unsicherheiten über die künftige Stromversorgung, die schwelende Finanz- und Eurokrise sowie der Fachkräftemangel sorgen dafür, dass die Unterneh­men in den meisten Branchen trotz der guten Wirtschaftslage in ihren Progno­sen recht zurückhaltend sind. Sie zögern, Investitionen und Neueinstellungen zu tätigen.“ Umso wichtiger ist es laut von der Leyen, dass die politischen und infrastrukturellen Rahmenbedingungen die regionale Wirtschaft bestmöglich unterstützen. „Zum einen ist für Schwaben ein Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsintensität unverzichtbar. Wir brauchen eine größere Bandbreite von Forschungseinrichtungen an allen schwäbischen Hochschulstandorten und eine engere Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft. Zum anderen ist eine deutliche Verbesserung der regionalen Bahnverbindungen und der über­regionalen Anbindung dringend nötig. Die Erhöhung der Mobilität würde maß­geblich der Stärkung der Wirtschaftsregion dienen“, bekräftigte von der Leyen.

Ein besonderer Ehrengast

Als Gastredner war Internetpionier Joachim Schoss zur Vorstandssitzung ge­laden. In seinem Vortrag „Einmal Hölle und zurück“ berichtete er über seinen Erfolg mit dem Internetmarktplatz Scout24, seinen Neustart nach einem schweren Verkehrsunfall 2002, bei dem er einen Arm und ein Bein verlor, und das Informationsportal MyHandicap, dessen Stiftungspräsident er ist. Seinen bewegenden Vortrag fasste Schoss wie folgt zusammen: „Zu Recht nehmen wir die wirtschaftliche Entwicklung und das Wohlergehen unserer Unternehmen sehr ernst. Für Manchen jedoch relativiert sich aller wirtschaftlicher Erfolg von einer Sekunde auf die nächste, wenn er plötzlich dem Tod ins Auge blicken muss. Wer die Herausforderung annimmt, kann aber selbst einen existentiellen Schicksalsschlag für sich und andere positiv auflösen.“

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