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Und Action: Neue Imagefilme sollen Tourismus im Westallgäu stärken
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Westallgäu - Bayerischer Bodensee Fördergesellschaft mbH

Und Action: Neue Imagefilme sollen Tourismus im Westallgäu stärken

Drehortbesichtigung im Eistobel. Foto: Martina Lindenmayr

Das Westallgäu geht neue, digitale Wege, um die Zielgruppe des wichtigen Wirtschaftszweigs Tourismus gezielter anzusprechen. Dem Drehbeginn für die Imagefilme Westallgäu für diesen Monat steht nichts mehr im Wege.

von Simon Mayer, Online-Redaktion

Nach Wochen der Vorbereitung beginnen bei schöner Wetterlage die Dreharbeiten für die vier „Imagefilme Westallgäu“. Seit Ende März wurden Konzepte erstellt, Drehorte besichtigt und Darsteller geworben. Insgesamt soll an 16 Plätzen im Westallgäu und der näheren Umgebung gedreht werden. Über 35 Allgäuer konnten als Darsteller für ganz unterschiedliche Rollen gewonnen werden.

Detailliertes Konzept für optimale Aufnahmen

Daumen drücken heißt es jetzt für die Projektpartner Westallgäu Tourismus e.V., Allgäuer Käsestraße e.V. und Scheidegg Tourismus: Noch im Juni soll mit dem Dreh der vier „Imagefilme Westallgäu“ begonnen werden – sofern das Wetter mitspielt. Denn „eine stabile Wetterlage ist für unsere Aufnahmen leider unverzichtbar“, so Projektmanagerin Martina Lindenmayr vom Regionalen Tourismusmanagement Landkreis Lindau (Bodensee). In den letzten Wochen wurde ein detailliertes Konzept erarbeitet. Damit kann kurzfristig auf Schönwetterperioden reagiert werden. Der Plan enthält neben Szenenabfolgen und -übergängen alle ausgewählten Drehorte und Darsteller. Auch ein exakter Drehplan wurde gemeinsam mit der verantwortlichen Produktionsfirma, der Mischfabrik aus dem Berchtesgadener Land, erstellt.

Drehorte wurden mit Sorgfalt ausgesucht

Bei der Auswahl der Drehorte achteten die Projektpartner insbesondere darauf, dass diese die drei Schwerpunktthemen des Westallgäus repräsentieren. Unter anderem fiel die Wahl auf den Eistobel (Westallgäuer Wasserwege), die Sennerei Bremenried (Allgäuer Käsestraße) sowie die Wendelinskapelle am Kinberg (Kraftquelle Allgäu). Darüber hinaus sollten sich die Drehorte möglichst flächendeckend auf das gesamte Westallgäu und die nähere Umgebung verteilen. So startet der Hauptfilm mit einem Sonnenaufgang auf dem Hochgrat. Das Finale bildet der Sonnenuntergang am skywalk allgäu. Insgesamt wird an fünf bis sechs sonnigen Tagen an 16 Orten gedreht.

Produktion mit Alleinstellungsmerkmal auf dem touristischen Imagefilmsektor

Um die Eignung der Drehorte sicherzustellen, besuchten Roman Knopf von der Mischfabrik und Projektmanagerin Martina Lindenmayr Mitte Mai zahlreiche potentielle Drehorte. Unerlässlich war das insbesondere aufgrund der teils komplizierten Szenenübergänge, die für den Hauptfilm Westallgäu geplant sind. Diese haben eine besondere Bedeutung. Mit ihrer Hilfe soll der Eindruck vermittelt werden, der Film wäre in nur einer einzigen, ununterbrochenen Kamerabewegung aufgenommen worden. Damit sichert sich die Produktion ein Alleinstellungsmerkmal auf dem touristischen Imagefilmsektor.

Darstellersuche über Facebook

Bei der Darstellersuche wurde besonderes Augenmerk darauf gelegt, dass die Models den Zielgruppen des Westallgäus und der drei touristischen Schwerpunktthemen entsprechen. Darüber hinaus war es den Verantwortlichen ein großes Anliegen, in weiten Teilen mit Einheimischen zusammenzuarbeiten. Damit kann die Region möglichst authentisch präsentieren werden. „Die Touristiker der 13 Gemeinden im Westallgäu haben uns bei der Suche tatkräftig unterstützt und Kolleginnen und Kollegen, Nachbarn, Freunde und Verwandte angesprochen“, erläutert Martina Lindenmayr. Darüber hinaus wurde in Zusammenarbeit mit der Allgäu GmbH ein Facebook-Aufruf gestartet. Vier der Bewerber dürfen sich nun auf die Dreharbeiten freuen. Insgesamt wurden über 35 Darsteller ausgewählt.

30.000 Euro Fördergelder für „Imagefilme Westallgäu³“

Vier circa zweiminütige Filme lassen die Projektpartner produzieren: Neben einem Westallgäu-Hauptfilm entstehen drei Filme zu den touristischen Schwerpunktthemen des Westallgäus – Allgäuer Käsestraße, Westallgäuer Wasserwege und Kraftquelle Allgäu. Verantwortlich für die Produktion ist die „Mischfabrik“ aus dem Berchtesgadener Land. Für das Projekt wurden insgesamt 30.000 Euro LEADER-Fördergelder beantragt. Mit dem EU-Programm LEADER werden innovative und partnerschaftliche Ansätze entwickelt, um ländliche Regionen zu stärken und diese zu bezuschussen.

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