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SEPA: Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum
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Infos zur SEPA-Einführung

SEPA: Der einheitliche Euro-Zahlungsverkehrsraum

 SEPA Umstellung. Foto: © Tilo Grellmann - Fotolia.com

Bei der Schaffung eines einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums handelt es sich um eine Initiative des europäischen Bankwesens. Warum eine Umstellung erfolgt und welche Änderungen sich dadurch ergeben, erfahren Sie hier.

Ziel ist es, den elektronischen Zahlungsverkehr innerhalb des Euro-Währungsgebietes und darüber hinaus innerhalb der Länder Monaco, Schweiz, Norwegen, Island und Lichtenstein, genauso unbürokratisch zu gestalten, wie innerhalb eines Landes. Damit Banküberweisungen, Lastschriftverfahren, Kredit- und Girokontokarten
ebenso einfach eingesetzt werden können und um bessere Zahlungsbedingungen in den EU-Ländern zu schaffen, wurde mit der Richtlinie über Zahlungsdienste von der Europäischen Kommission und der Europäischen Zentralbank der notwendige Rechtsrahmen für die Single Euro Payment Area (SEPA) geschaffen.

Überweisungen sollen schneller und sicherer werden

De facto bedeutet dies, dass mit der SEPA-Einführung sichere und schnelle Überweisungen zwischen Bankkonten innerhalb des gesamten Euro-Währungsgebiets vorgenommen und darüber hinaus, dass beispielsweise auf Geschäftsreisen oder im Urlaub im Ausland mit Girokontokarten genauso einfach gezahlt werden kann, wie in Deutschland.

Darüber hinaus sorgen die neuen SEPA-Vorschriften für schnellere Bearbeitungszeiten und eine transparente Preisgestaltung sowohl bei Inlands- als auch bei Auslandsüberweisungen innerhalb des gesamten Euro-Währungsgebiets.

Die Phasen der SEPA-Umstellung

Bereits seit dem 1. Januar 2008 dürfen Banken SEPA-Produkte anbieten und arbeiten darauf hin, den SEPA-Umstellungsprozess bis zum 1. Februar 2014 (externer Link) abzuschließen. Allerdings handelt es sich bei der Einführung von SEPA um ein sehr großes europäisches Projekt, dessen Komplexität durchaus mit der Einführung des Euro zu vergleichen ist. 

Was ändert sich wann im Zahlungsverkehr?

Eines der charakteristischen Merkmale von SEPA ist die Verwendung internationaler Kontonummern (IBAN) und Bankleitzahlen (BIC), wobei die Umstellungen alle Verbraucher und Unternehmer in den SEPA-Staaten betreffen, die Zahlungen in Euro tätigen. Die grundlegenden Phasen der SEPA-Einführung gestalten sich wie folgt:

  • Bis zum 31.01.2014 können die bisherigen Kontonummern und Bankleitzahlen verwendet werden, wobei IBAN und BIC bereits freiwillig eingesetzt werden dürfen.

 

  • Ab dem 01.02. 2014 bis einschließlich 31.01.2016 werden für inländische Zahlungen die IBAN, für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr die IBAN und die BIC benötigt. Darüber hinaus dürfen die bisherigen Kontonummern zwar weiter verwendet werden, Banken haben jedoch das Recht, selbige zu konvertieren.
  • Ab dem 01.02.11016 genügt sowohl für den inländischen als auch für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr die IBAN, wobei Banken keine Konvertierung selbiger mehr anbieten dürfen. (Hier mehr Info dazu externer Link)
  • Unberührt von der SEPA-Einführung bleiben grenzüberschreitende TARGET2-Zahlungen, Überweisungen in Fremdwährungen sowie eilbedürftige PRIOR1-Zahlungen in Euro.

Wer profitiert von der SEPA-Einführung?

Grundsätzliches Ziel ist, dass sowohl Verbraucher, Händler, Unternehmen, Behörden, Banken als auch Zahlungsdienstanbieter und Zulieferer von der Einführung von SEPA profitieren. Verbraucher können mit einem Bankkonto in ihrem Heimatland jegliche Bankgeschäfte im SEPA-Raum abwickeln, Unternehmen dürfen sich über schnellere Zahlungseingänge und weniger Bürokratie freuen, was zu einer verbesserten Liquidität führt. (Online-)Händler ziehen Vorteile aus vereinfachten Abrechnungs- und Zahlungsverfahren, denn sie können Kartenzahlungen aus allen Mitgliedsländern akzeptieren, für Behörden werden Geschäfte im E-Gouvernement-Dienstleistungsverband vereinfacht und die Servicedienste werden durch gemeinsame Standards und Regelungen verbessert.

Banken haben die Möglichkeit ihre Verwaltungsabläufe effizienter zu strukturieren, innovative neue Produkte zu entwickeln und sich so neue Märkte zu erschließen. Zulieferer sowie Anbieter von Zahlungsdiensten können kostengünstigere Dienstleistungen und Produkte auf Basis neuerer Technologien erarbeiten, was den Euro-Binnenmarkt stärken dürfte.