Schadensbekämpfung nach Feuer

Massive Schäden: Parkhaus am See weiterhin geschlossen

Nach dem Brand am 30. Dezember im Friedrichshafener Parkhaus „Am See“ arbeitet das Stadtwerk am See weiterhin an dessen Reinigung. Erst im März wird feststehen, wie schwer die Schäden am Tragwerk sind. Die Dauer der Sanierung ist ungewiss.

Am 30. Dezember 2018 wurde in dem Friedrichshafener Parkhaus „Am See“ ein Brand gelegt. Über den jetzigen Zustand der Bausubstanz und das weitere Vorgehen im Zuge der nötigen Sanierung informierten Norbert Schültke, Leiter Mobilität, und Alfons Schmid, Projektleiter beim Stadtwerk am See.

Reinigung könnte bald abgeschlossen sein

Seit dem 3. Januar ist eine Spezialfirma damit beschäftigt das Parkhaus zu reinigen. „Die erste gründliche Reinigung der Oberflächen ist abgeschlossen, jetzt geht es an die Feinarbeiten“, berichtet Norbert Schültke, Leiter Mobilität beim Stadtwerk am See. „Technikschränke müssen auseinandergenommen, jedes Kabel gereinigt werden – das ist ein Riesen-Aufwand.“ Die Reinigung wird noch rund drei Wochen in Anspruch nehmen.

Sanierung wird bis in den Herbst 2019 dauern

Gleichzeitig finden auch statische Untersuchungen statt. Um Proben zu entnehmen, wurden bereits 40 Kern-Bohrungen wurden gesetzt und der Stahl im Beton an einigen Stellen freigelegt. Diese Arbeiten dauern noch bis Mitte März, da der Beton im Labor auf Beschädigungen untersucht werden muss. „Erst danach können wir wirklich sagen, wie umfangreich wir sanieren oder sogar Teile neu bauen müssen“, so Schültke. „Wir rechnen jedoch derzeit mit einer Sanierungszeit bis mindestens in den Herbst hinein.“

Angestrebte Teilöffnung unsicher

Vor allem der Zustand des Betons im Bereich der Ein- und Ausfahrtschranken wirke instabil. Drei Autos hatten unmittelbar unterhalb des Bereichs Feuer gefangen. „Wenn wir hier den Deckenteil austauschen müssen, dann ist keine Ein- und Ausfahrt ins Parkhaus möglich – und damit auch keine Teilöffnung“, so Schültke. Im schlimmsten Fall könne sogar der Austausch von zwei Trägern im Bereich der E-Ladestationen notwendig werden. Verbunden wäre diese Baumaßnahme mit einer Sperrung der Karlstraße.

Finanzielle Einbußen sind enorm

Der wirtschaftliche Schaden sei erheblich, erklärt Schültke. „Die unmittelbaren Brandschäden werden zwar von unseren Versicherungen übernommen werden. Nicht jedoch der Einnahmenausfall, wenn das Parkhaus nun monatelang geschlossen bleibt.“ Außerdem hat das Stadtwerk am See die Sanierungsarbeiten im Parkhaus Altstadt unterbrochen, damit hier alle Parkplätze zur Verfügung stehen. „Das kostet uns monatlich eine erhebliche Summe, die wir an die Baufirma für die Ausfallzeiten zahlen.“ Auch diese Kosten ersetze keine Versicherung. Dennoch sei die Entscheidung, das Parkhaus Altstadt in voller Kapazität offen zu halten, richtig gewesen.

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