Corona-Krise

Lindauer Landrat dankt Firmen und Ehrenamtlichen für Hilfsangebote

Seit 16. März ist für Bayern der Katastrophenfall aufgrund des Corona-Virus ausgerufen. Um dessen Ausbreitung zu verlangsamen, ist das soziale Leben eingeschränkt. Durch den Landkreis Lindau geht seither eine Welle der Solidarität.
In den Gemeinden im Landkreis Lindau organisieren sich Ehrenamtliche, um für ihre Mitmenschen eine Hilfe zu bieten. „Es zeugt von der Güte der Menschen hier, dass wir in schweren Zeiten zusammenstehen“, betont Landrat Elmar Stegmann. Auch einige Unternehmer aus dem Landkreis hätten sich bereits bei ihm gemeldet und ihre Unterstützung angeboten. „Ich danke von Herzen allen, die einen Beitrag leisten, damit wir alle als Gemeinschaft diese Herausforderung meistern können“.

„Wir haben ein großes, gemeinsames Ziel“


Jeder Bürger sei aufgefordert, in den kommenden Wochen seinen persönlichen Beitrag zu leisten. Das Wichtigste sei, die Vorgaben der Staatsregierung umzusetzen und demnach möglichst auf soziale Kontakte zu verzichten. Wer Symptome zeigen sollte, muss zuhause bleiben, um andere nicht zu gefährden. „Wir müssen die Herausforderung als etwas begreifen, was uns alle als Gesellschaft betrifft und nicht nur als Privatperson“, sagt Stegmann. „Einzelinteressen müssen in den nächsten Wochen den Interessen der Gemeinschaft untergeordnet werden. Wir haben ein großes, gemeinsames Ziel: Die Ausbreitung zu verlangsamen und unser Gesundheitswesen aktiv zu unterstützen, damit die Krankenhäuser und Ärzte sich um die Menschen kümmern können, die dringend Hilfe brauchen.“

Auch Unternehmer sind aufgerufen Hilfestellung zu geben. „Bei einem Elternteil, das in einem systemkritischen Beruf, beispielsweise als Arzt oder Pflegekraft arbeitet, muss die Kinderbetreuung über den Partner gewährleistet werden“, appelliert Stegmann an die Unternehmen, die entsprechenden Mitarbeiter für die Kinderbetreuung frei zu stellen.

Mit verschärften Kontrollen sei zu rechnen


Noch ein Hinweis für Grenzgänger: Derzeit sind lediglich zwei Grenzübergänge in Lindau geöffnet: Der Grenzübergang an der Autobahn sowie der Grenzübergang Ziegelhaus. „Ich habe mich aber bereits an die Bundespolizei gewandt mit der Bitte, einen der Grenzübergänge im oberen Landkreis zumindest in den Hauptstoßzeiten für Grenzgänger zu öffnen“, erklärt Stegmann. Trotzdem müsse man sich darauf einstellen, dass die Grenzkontrollen auch noch verschärft werden, je nachdem wie sich die Pandemie weiter ausbreitet.

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Auch Unternehmer sind aufgerufen Hilfestellung zu geben. „Bei einem Elternteil, das in einem systemkritischen Beruf, beispielsweise als Arzt oder Pflegekraft arbeitet, muss die Kinderbetreuung über den Partner gewährleistet werden“, appelliert Stegmann an die Unternehmen, die entsprechenden Mitarbeiter für die Kinderbetreuung frei zu stellen.

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Noch ein Hinweis für Grenzgänger: Derzeit sind lediglich zwei Grenzübergänge in Lindau geöffnet: Der Grenzübergang an der Autobahn sowie der Grenzübergang Ziegelhaus. „Ich habe mich aber bereits an die Bundespolizei gewandt mit der Bitte, einen der Grenzübergänge im oberen Landkreis zumindest in den Hauptstoßzeiten für Grenzgänger zu öffnen“, erklärt Stegmann. Trotzdem müsse man sich darauf einstellen, dass die Grenzkontrollen auch noch verschärft werden, je nachdem wie sich die Pandemie weiter ausbreitet.

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