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IBK ehrt Wortakrobaten
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Internationale Bodensee Konferenz (IBK)

IBK ehrt Wortakrobaten

 Die sieben stolzen Preisträger des IBK-Förderpreises 2013 in der Sparte Slam Poetry. Foto: IBK

Sie jonglieren mit Worten: Slam Poetinnen und Poeten. Die Internationale Bodensee Konferenz (IBK) zeichnete sieben Künstler aus der Sparte Slam Poetry aus. Die mit je 10.000 Schweizer Franken dotierten Förderpreise wurden bei einer feierlichen Preisverleihung im Rokokosaal in Augsburg überreicht.   

„In der Slam Poetry spiegelt sich die Vielfalt der Sprache und ihrer Ausdrucksformen in der Bodenseeregion“, fasste die IBK-Vorsitzende 2013, Staatsministerin Dr. Beate Merk in ihrer Rede bei der Preisverleihung zusammen. Seit dem Jahr 1991 vergibt die IBK jährlich in wechselnden Sparten Förderpreise. Sie zeichnen Personen oder Gruppen mit herausragenden Leistungen in der jeweiligen Kunstsparte aus.

Slam Poetry verbindet Bodensee-Region

„Obwohl die Slam Poetry eine so produktive Kunstsparte ist, gab es bislang nur wenige öffentliche Auszeichnungen in diesem Bereich. Auch das war ein Grund für unsere Wahl in diesem Jahr“, begründete Margrit Bürer die Entscheidung für die Sparte Slam Poetry. Diese würde in einem besonderen Maße dem grenzüberschreitenden Anliegen der IBK entsprechen, erklärte die Vorsitzende der IBK-Kommission Kultur. Denn an den deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam sind inzwischen alle in der IBK vertretenen Nationalitäten beteiligt.

IBK ehrt Wortakrobaten mit 10.000 CHF

Eine internationale Fachjury wählte die Preisträger aus insgesamt 16 Nominationen aus. Jedes Mitgliedsland der IBK – Baden-Württemberg, Bayern, Liechtenstein, Vorarlberg, die Kantone St.Gallen, Thurgau, Schaffhausen, Zürich sowie Appenzell/Ausserrhoden/Innerrhoden – hatte zwei Nominationen vorgeschlagen. Die Nominierten müssen einen Bezug zum jeweiligen Kanton oder Bundesland aufweisen. Bei der Preisverleihung im Rokokosaal der Regierung von Schwaben in Augsburg wurden nun sieben Wortakrobaten Förderpreise in Höhe von je 10.000 Schweizer Franken übergeben. Die Preisträger sind allesamt erfolgreiche Slammer und kommen aus der Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg.

Alexander Burkard ist bayerischer Preisträger

Einer der Preisträger ist Alexander Burkhard. Er wurde vom Freistaat Bayern nominiert. Burkhard wurde 1988 in Lindenberg im Allgäu geboren. Seit 2009 hat er an allen deutschsprachigen Slam-Meisterschaften teilgenommen. 2011 gewann er die hessischen Meisterschaften, 2013 war er Finalist beim Bayern-Slam. Sein erstes Buch „...und was kann man damit später mal machen?“ erschien am 1. November 2013.

IBK-Jury zeigt sich fasziniert von Wortkünsten der Preisträger

Wie sehr seine Poesie faszinieren kann, zeigt das Urteil der Jury: „Alexander Burkhard ist Performance Poet und Storyteller, doch festzumachen, wo bei ihm das eine beginnt und das andere endet, ist wie in einer schwedischen Mittsommernacht Tag und Nacht zu unterscheiden. Er erinnert im Vortrag an nordische Skispringer. Junge, unbewegliche Gesichter, die mit einem Ausdruck formvollendeter Melancholie und ganz entgegen ihrer vermeintlichen Fragilität enorm weit fliegen.“

Die sieben Preisträger der IBK-Förderpreise 2013:

  • Hazel Brugger, nominiert vom Kanton Zürich
  • Alexander Burkhard, nominiert vom Freistaat Bayern
  • Renato Kaiser, nominiert vom Kanton St.Gallen
  • Sophie Passmann, nominiert vom Land Baden-Württemberg
  • Philipp Reichling, nominiert vom Kanton Zürich
  • Lara Stoll, nominiert vom Kanton Thurgau
  • Gabriel Vetter, nominiert vom Kanton Schaffhausen

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