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Ende der Korridorvignette sorgt für Unmut
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Landratsamt Lindau

Ende der Korridorvignette sorgt für Unmut

 Künftig muss wieder eine 10-Tages-Vignette gekauft werden. Foto: Kontrollstellekundl - GNU FDL

Das Ende der Korridorvignette zum 3. Juli 2013 kam für viele überraschend. Nun wandte sich der Lindauer Landrat Elmar Stegmann an Ministerpräsident Horst Seehofer und hofft auf eine doch noch positive Wendung. 

Das Projekt „Erhalt der Korridorvignette“ war für Lindau sehr wichtig. Auch Ministerpräsident Horst Seehofer hat die Stadt Lindau bei diesem Thema unterstützt. Zu Beginn der Neu-Verhandlungen hieß es noch, dass Österreich aufgrund der guten nachbarschaftlichen Beziehungen gerne bereit sei, durch begleitmaßnahmen die negativen Auswirkungen bei Auslaufen der Korridorvignette zu verhindern. Dafür seien die Kontakte zwischen der österreichischen ASFINAG und den zuständigen bayerischen stellen bereits hergestellt worden. Auch ein Vor-Ort Termin mit sämtlichen Betroffenen sollte stattfinden.

Tagesvignette fällt weg

Mit der Korridorvignette war es bislang möglich, für den Fernverkehr Richtung Schweiz eine Tagesvignette zur Nutzung des kurzen Autobahnstücks durch den Pfänder zu kaufen. Das war bislang eine gerechte und günstige Alternative zur herkömmlichen 10-Tages-Vignette für die österreichischen Autobahnen. Inzwischen ist jedoch verkündet worden, dass die Korridorvignette ohne weitere Rücksprache oder Erklärung auslaufen wird und das bereits zum 3. Juli 2013. Von den angekündigten Begleitmaßnahmen will niemand mehr etwas wissen.  

ASFINAG schürt ramponierten Ruf

Landrat Elmar Stegmann ist über die negative Wendung nicht erfreut: „Ich bedauere sehr, dass die Österreichische Bundesregierung und die ASFINAG nun ohne weitere Gespräche mit den Nachbarn auf deutscher Seite das Erfolgsmodell  „Korridorvignette“ beerdigen und dies, obwohl vom Österreichischen Außenminister gegenüber Ministerpräsident Seehofer angekündigt worden war, nach einer besseren Lösung zu suchen. Damit wird die ASFINAG leider einmal mehr ihrem ohnehin schon ramponierten Image als staatlich lizensierter Betrieb der Wegelagerei mehr als gerecht.“ Für das kurze Stück über die österreichische Autobahn in Richtung Schweiz ist die herkömmliche 10-Tages-Vignette nicht nötig und auch nicht gerechtfertigt. „Mir kommt das so vor, als ob man für ein Glas Milch statt einem Liter gleich eine ganze Kuh kaufen muss“, beschwert sich Stegmann.

Ausweichverkehr wird Region belasten

In einem Schreiben an den Ministerpräsident bittet Stegmann Horste Seehofer darum, sich nochmals an die österreichische Bundesregierung zu wenden und nachdrücklich auf die angekündigten Gespräche zu verweisen. Ohne die Korridorvignette wird seiner Ansicht nach der Durchgangs- und Ausweichverkehr drastisch ansteigen. Stegmann hofft, dass noch eine akzeptable Lösung gefunden wird.