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Einbürgerungsfeier: Vom bayerischen Türken zum Bayer
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Landratsamt Lindau

Einbürgerungsfeier: Vom bayerischen Türken zum Bayer

Landrat Elmar Stegmann begrüßte die neuen Bürger im Rokokosaal des Landratsamtes. Foto: Landratsamt Lindau

Bei der Einbürgerungsfeier heißt Landrat Elmar Stegmann die neuen Bundesbürger willkommen.

Ein Ausländer, der in Deutschland lebt, hat unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch, eingebürgert zu werden. Dazu müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden: Kriterien für die Einbürgerung sind unter anderem ein mindestens achtjähriger rechtmäßiger und gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland. Auch ausreichende Kenntnisse in der deutschen Sprache, sowie die selbstständige Sicherung des Lebensunterhalts sind Prämissen. Zuletzt dürfen auch keine größeren Verurteilungen vorliegen und ein Einbürgerungstest muss bestanden werden, sofern keine deutsche Schule besucht wurde. 35 Menschen im Landkreis Lindau haben all diese Kriterien erfüllt und wurden vom Landrat Elmar Stegmann willkommen geheißen.

Landrat Elmar Stegmann begrüßt die neuen Bürger

Seit Oktober 2012 haben 35 Menschen im Landkreis Lindau die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen. Landrat Elmar Stegmann hat die neuen Bundesbürger nun bei einem Empfang im Rokokosaal des Landratsamtes herzlich willkommen geheißen. Darüber hinaus ermutigt er die neuen Bürger, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Während des Festakts hat er auch zwei Personen eingebürgert: Ibrahim Erol aus Weißenberg und Miodrag Nußbaumer aus Scheidegg. Für die beiden war die Einbürgerung ein wichtiger Schritt. In Deutschland geboren, haben beide hier Familien gegründet. Sie fühlen sich fest in der Region verwurzelt. „Vorher war ich ein bayerischer Türke, jetzt bin ich ein Bayer,“ freut sich Ibrahim Erol.

Rechte und Pflichten eines Bürgers

„Sie alle haben sich für eine gemeinsame Zukunft in Deutschland entschieden, dies freu mich sehr, “ so der Landrat. Er betonte aber auch die Rechte und Pflichten, die diese Entscheidung mit sich bringt: „Bestimmen Sie mit über unsere Zukunft und machen Sie im nächsten Jahr bei den Kommunalwahlen von Ihrem Wahlrecht Gebrauch.“ Darüber hinaus könnten die politischen Gremien davon nur profitieren, wenn noch mehr Menschen mit Migrationshintergrund hier mitarbeiten würden. Auch der Vorsitzende des Integrationsbeirats Paolo Mura ermutigte die Neubürger. Er ermunterte sie mit folgenden Worten sich im politischen und gesellschaftlichen Leben zu beteiligen: „Ehrenamtlichen Engagement ist ein Türöffner und erleichtert die Integration.“

Aktuelle Situation vieler Flüchtlinge

Landrat Elmar Stegmann sprach in seiner Festrede auch die aktuelle Situation der Flüchtlinge an und die große gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die daraus entsteht: „Hier sind wir alle gefordert.“ Gerade Menschen, die in ihrem eigenen Land verfolgt werden oder dort tagtäglicher Gewalt durch Kriege ausgesetzt sind, sollten wir die Hand reichen. Derzeit fordern Flüchtlinge in Berlin mit einem Hungerstreik die Anerkennung in Deutschland. Ein klares Zeichen dafür, dass längst noch nicht alles getan wird, um die Situation zu entschärfen. Umso erfreulicher, dass die Region Lindau versucht das Ihrige zur Verbesserung und Akzeptanz beizutragen.

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