Bund der Selbständigen – Gewerbeverband Bayern e.V.

BDS Bayern: Kein Verständnis für Überregulierung

Bürger und Mittelständler sollen sich weiterhin an Wind- und Solarparks beteiligen können, fordert der BDS Bayern, Foto: Fotolia

Kritik übte nun der Bund der Selbständigen Bayern an den Plänen des Finanzministeriums, die Bürgern und dem Mittelstand eine Beteiligung an Energiegenossenschaften künftig erschweren: Die Beteiligung der Bürger an der Energiewende soll nicht an einer Überregulierung von Seiten der Politik scheitern, so die Forderung.

Mit Unverständnis reagiert der Bund der Selbständigen – Gewebeverband Bayern e.V. (BDS) auf die neuesten Pläne des Bundesfinanzministeriums zur Finanzmarkt-Regulierung. Die Welt berichtete, dass durch das neue Kapitalanlage-Gesetz Bürgerbeteiligungen an Wind- und Solarparks künftig kaum noch möglich sind. Die Auflagen und Grenzwerte für Investoren seien so scharf gefasst, dass Bürgerbeteiligungsmodelle faktisch keine Chance mehr hätten.

Mittelständler sollen nicht die Zeche der schwarzen Schafe bezahlen

„Hier schießt das Bundesfinanzministerium leider völlig über das Ziel hinaus. Eine solide finanzierte Energiegenossenschaft unter Beteiligung der Wirtschaft und der Bürger vor Ort hat überhaupt nichts mit windigen Papieren zu tun, die teilweise am Grauen Kapitalmarkt kursieren“, erklärt der Präsident des BDS Bayern Ingolf F. Brauner. Der BDS stehe voll und ganz hinter einer stärkeren Regulierung des Grauen Kapitalmarktes und der Finanzbranche insgesamt. „Leider ist es aber so, dass der anständig wirtschaftende Mittelstand wieder einmal für dubiose Praktiken und schwarze Schafe in der Finanzmarktbranche die Zeche zahlt“, so Brauner weiter.

Der Mittelstand steht in den Startlöchern für die Energiewende

Der BDS Bayern hofft, dass in den Anhörungen im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages eine stärkere Differenzierung bei der Regulierung unterschiedlicher Anlageformen erreicht werden kann. „Der Mittelstand steht in den Startlöchern, die Energiewende vor Ort voranzutreiben. Es wäre schade, wenn dies nun von der Politik durch eine Überregulierung verhindert würde“, so Ingolf F. Brauner.

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Mit Unverständnis reagiert der Bund der Selbständigen – Gewebeverband Bayern e.V. (BDS) auf die neuesten Pläne des Bundesfinanzministeriums zur Finanzmarkt-Regulierung. Die Welt berichtete, dass durch das neue Kapitalanlage-Gesetz Bürgerbeteiligungen an Wind- und Solarparks künftig kaum noch möglich sind. Die Auflagen und Grenzwerte für Investoren seien so scharf gefasst, dass Bürgerbeteiligungsmodelle faktisch keine Chance mehr hätten.

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„Hier schießt das Bundesfinanzministerium leider völlig über das Ziel hinaus. Eine solide finanzierte Energiegenossenschaft unter Beteiligung der Wirtschaft und der Bürger vor Ort hat überhaupt nichts mit windigen Papieren zu tun, die teilweise am Grauen Kapitalmarkt kursieren“, erklärt der Präsident des BDS Bayern Ingolf F. Brauner. Der BDS stehe voll und ganz hinter einer stärkeren Regulierung des Grauen Kapitalmarktes und der Finanzbranche insgesamt. „Leider ist es aber so, dass der anständig wirtschaftende Mittelstand wieder einmal für dubiose Praktiken und schwarze Schafe in der Finanzmarktbranche die Zeche zahlt“, so Brauner weiter.

Der Mittelstand steht in den Startlöchern für die Energiewende

Der BDS Bayern hofft, dass in den Anhörungen im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages eine stärkere Differenzierung bei der Regulierung unterschiedlicher Anlageformen erreicht werden kann. „Der Mittelstand steht in den Startlöchern, die Energiewende vor Ort voranzutreiben. Es wäre schade, wenn dies nun von der Politik durch eine Überregulierung verhindert würde“, so Ingolf F. Brauner.

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