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1 Millionen Euro LEADER-Zuschüsse: Geld erreicht Bodensee-Projekte nicht
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Westallgäu - Bayerischer Bodensee Fördergesellschaft mbH

1 Millionen Euro LEADER-Zuschüsse: Geld erreicht Bodensee-Projekte nicht

Symbolbild: Bodenseeprojekte missen Gelder aus LEADER-Förderung. Foto: H.D.Volz  / pixelio.de

Knapp 1 Millionen Euro wurden der Lokalen Aktionsgruppe in der Region Westallgäu-Bayerischer Bodensee an LEADER-Zuschüssen genehmigt. Damit sollen elf Projekte finanziert werden. Doch auch acht Monate nach der Befürwortung ist noch kein Geld geflossen.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion 

Seit der offiziellen Anerkennung als sogenannte LEADER-Region waren die Westallgäuer Bürger äußerst fleißig. „In kurzer Zeit haben wir dank vieler engagierter Bürger zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht“, freut sich Landrat Elmar Stegmann. Diesen hat das Entscheider-Gremium der Lokalen Aktionsgruppe Zuschüsse an LEADER-Fördermitteln von fast einer Millionen Euro zugesichert. Das ist nun acht Monate her, doch das Geld fehlt immer noch. Die Westallgäu-Bayerischer Bodensee Fördergesellschaft (WBF) will das nun nicht mehr hinnehmen.

Förderbescheide rechtzeitig beantragt

Für einen sachgemäßen Fördermittelabruf muss zunächst ein Förderbescheid durch die Förderbehörde zugestellt werden. Diese Bescheinigung erlaubt den Projektverantwortlichen, mit seiner Maßnahme loszulegen. „Vor der Zustellung des Förderbescheids dürfen keinerlei Aufträge vergeben werden, da man sonst die beantragte Förderung verliert“, erklärt WBF-Geschäftsführerin Mariam Issaoui. Um nicht allzu lang auf einen Förderbescheid warten zu müssen, kann auch ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn (VZ) beantragt werden. Dieser wiederum wird innerhalb weniger Tage bis Wochen erteilt. „Der Unterschied zwischen einem VZ und dem Förderbescheid ist, dass der Antragsteller trotz des Beginns der Bau- oder Projektarbeit seine Fördergelder nicht verwirkt“, so Issaoui.  In einem zweiten Schritt werden dann diejenigen Rechnungsbeträge bezuschusst, die mittels Originalrechnung gegenüber der Förderbehörde nachgewiesen werden.

Bayerische Landwirtschaftsministerium stellt keine Dokumente bereit

Doch genau hier liegt das Problem: „Mit Ausnahme der bereits erteilten VZs haben uns bis heute weder die zugehörigen Förderbescheide erreicht, noch können der Dorfladen Opfenbach oder die WBF ihre zugesagten Fördergelder abrufen“, berichtet Landrat Stegmann, 1. Vorsitzender der LEADER-Gruppe Westallgäu-Bayerischer Bodensee. „Für den Mittelabruf brauchen wir spezielle Dokumente, die das Bayerische Landwirtschaftsministerium trotz mehrmaliger Nachfrage unsererseits bis heute nicht fertiggestellt hat. Das können und wollen unsere Projektträger nicht länger hinnehmen.“

Geld soll ab Mai abrufbar sein

Bisher kann niemand kann mit Sicherheit sagen, wieso und wie lange es den Fördermittelstau im Ministerium noch gibt. Versprochen wurden der LEADER-Gruppe die Förderbescheide und der Fördermittelabrufs ab Mai 2016. Sollte dies nicht der Fall sein, muss die LEADER-Gruppe reagieren.  

111 Millionen Euro für LEADER Projekte in Bayern

Nach Angaben des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten haben bayernweit 68 Regionen den Zuschlag für die europäischen LEADER-Fördermittel 2014 bis 2020 erhalten. Darunter auch die Landkreise Neu-Ulm und Dillingen, das Wittelsbacher Land und das Ostallgäu. Mit dem EU-Programm LEADER sollen ländliche Regionen gestärkt werden. Unter dem Motto „Bürger gestalten ihre Heimat“ ist die Bevölkerung bei Planung und Umsetzung rund um LEADER eingebunden. Für die Durchführung stehen in Bayern insgesamt rund 111 Millionen Euro EU- und Landesmittel zur Verfügung. Das entspricht pro Aktionsgruppe rund anderthalb Millionen Fördergelder. 

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