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Wie Allgäuer Bundespolitiker regionale Betriebe stärken und schützen wollen
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Wirtschaftsdialog

Wie Allgäuer Bundespolitiker regionale Betriebe stärken und schützen wollen

 Von links nach rechts: Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu Markus Brehm, Bundestagsabgeordneter Step
Von links nach rechts: Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu Markus Brehm, Bundestagsabgeordneter Stephan Thomae, Bundestagsabgeordnete Mechthilde Wittmann, Geschäftsführer der Liebherr-Verzahntechnik GmbH Michael Schuster und IHK-Regionalgeschäftsführer Björn Athmer. Foto: IHK Schwaben

Wie können regionale Betriebe die derzeitigen Herausforderungen bewältigen? Dieser Frage widmete sich die Sommersitzung der IHK-Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu. Welche Antworten zwei Bundestagsabgeordnete aus dem Allgäu lieferten.

Die Sitzung fand bei der Liebherr-Verzahntechnik GmbH in Kempten statt. Insbesondere die aktuelle Situation der Energieversorgung in Deutschland und die möglichen Risiken für das Allgäu waren dabei Inhalt der Diskussion. Der Dialog fand zwischen Mitgliedern der IHK-Regionalversammlung mit den Bundestagsabgeordneten Mechthilde Wittmann und Stephan Thomae statt. Markus Brehm, Vorsitzender der Regionalversammlung, unterstrich die dramatische Lage der Unternehmen: „Die aktuelle Situation stellt die Allgäuer Betriebe vor größte Herausforderungen. Neben den hohen Energiekosten und der Inflation haben die Unternehmen im Allgäu nach wie vor mit angespannten Lieferketten und einem enormen Fachkräftemangel zu kämpfen.“

Politik soll Sicherheit schaffen
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Brehm stellte klar, dass insbesondere bei der Energieversorgung die Politik gefordert ist: „Die Unternehmen sparen so viel Energie wie möglich und steigen um auf Erneuerbare. Trotz allem muss die Politik wie bisher eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung sicherstellen, damit wir nicht vor unkalkulierbaren wirtschaftlichen Folgeschäden stehen.“ Für ihn stelle „die Gleichzeitigkeit derart vieler Krisen und Problemlagen“ die „Allgäuer Unternehmen vor größte Herausforderungen“.

Gibt es Lösungsansätze auf Bundesebene?
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Die Politikvertreter stellten sich dieser Forderung. „Wenn der Wirtschaftsminister die Energiekrise schwerpunktmäßig mit Kohleverstromung lösen will, müssen zuerst die aktuellen CO2-Ziele Deutschlands entsprechend ausgesetzt werden, um glaubhafte Energiepolitik betreiben zu können“, betonte Wittmann. In Zukunft werde wieder deutlich mehr Kohle verstromt. Parallel soll das für die Stromerzeugung eingesetzte Erdgas drastisch reduziert werden. Damit würden die Gasspeicher weiter befüllt werden können. So würde für die Wintermonate ausreichend Gas zur Verfügung stehen.

Alternative Energieträger sollen höchste Priorität genießen
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„Die Diversifizierung der Energieversorgung muss schnellstmöglich vorangetrieben werden. Dazu gehört, dass wir uns bei den Erneuerbaren Energien nicht nur der Stromerzeugung, sondern auch den Transportnetzen und den Speichertechnologien zuwenden. Aber auch die Schiefergasgewinnung werden wir nicht völlig ausblenden können“, erklärte hingegen Stephan Thomae, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion.

Das waren die weiteren Gesprächsinhalte

Auch regionale Themen waren Diskussionspunkte. So plädierte etwa Mechthilde Wittmann für das Werben um den Einsatz jeder Arbeitskraft. „Voraussetzung für die Attraktivität von Ausbildungsplätzen ist auch die Offenheit der Anwerbung schon bei Praktikumsplätzen und im schulischen Umfeld“, so Wittmann. Ihr Bundestagskollege Thomae betonte die Bedeutung des geplanten Ausbaus der B 12: „Der vierspurige Ausbau der B 12 muss schnell gelingen, die Region ist darauf angewiesen. Dafür setze ich mich wie in der Vergangenheit auch weiterhin ein. Derzeit gibt es viele Vorbehalte wegen des Ausbauquerschnitts. Es drohen Klagen, die das Projekt bremsen oder gefährden. Hier darf der Dialog nicht abreißen.“

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