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Da die Renten-Zahlungen geringer ausfallen als das bisherige Einkommen, ist es gut, sich frühzeitig ein finanzielles Polster anzulegen. In jüngeren Jahren können langfristige Rendite-Chancen genutzt werden, wenn man in Aktienfonds, Immobilien-Anteile oder Unternehmens-Beteiligungen investiert. Einige Jahre vor dem Ruhestand sollte man in risiko-ärmere Anlage-Klassen wie festverzinsliche Wertpapiere oder Tages- und Termingelder umschichten, um das angesparte Kapital zu sichern.
Altersgerechtes Wohnen
Mit zunehmendem Alter ändern sich die Bedürfnisse in Sachen Wohnalltag. Das Haus wird zu groß, Gartenarbeit zu anstrengend, Schwellen und Stufen werden problematisch. Gut, wenn man nicht all zu spät an einen altersgerechten und barriere-freien Umbau denkt. Vater Staat hilft hier in Form von zinsgünstigen Darlehen über die KfW-Bank. Beantragt und ausgezahlt werden diese Gelder über die Sparkasse. Eine weitere Alternative stellt der Umzug in eine kleinere Wohneinheit dar. Auch die Sparkasse Allgäu kann als Immobilien-Vermittler der Region dabei helfen.
Risiko Pflegefall
Bereits heute sind rund zwei Millionen Menschen auf Pflege angewiesen. Dies kann das Vermögen empfindlich schmälern, wenn man bedenkt, dass ein Heimplatz in Pflegestufe III monatlich durch-schnittlich 3400 Euro kostet. Die gesetzliche Pflege-Versicherung übernimmt davon maximal 1470 Euro. Für den Rest muss der Betroffene oder dessen Angehörige aufkommen. Eine Pflegekosten-Versicherung kann helfen, hierfür Vermögen zu erhalten. Durch einen frühzeitigen Abschluss umgeht man hohe Zuschläge oder eine Ablehnung aufgrund Vorerkrankungen.
Vermögen an die nächste Generation weitergeben
Manches sollte man besser heute als morgen in die Wege leiten. Dazu sollte man sich fragen, an wen in der Verwandtschaft nach dem gesetzlichen Erbrecht welche Vermögens-Anteile fließen und welche unerwünschten Steuern sich ergeben könnten. Mit einem Testament oder rechtzeitigen Schenkungen kann man steuern, wer das eigene Vermögen bekommt. Ist der Nachlass geregelt, schaut man gelassener in die Zukunft.
Zwischenbilanz ziehen
Folgende Fragen sollte man sich stellen:
• Welche persönlichen Ziele habe ich für meinen Ruhestand?
• Mit welchen regelmäßigen Einkünften kann ich rechnen?
• Welche Ausgaben fallen weg (Fahrtkosten zur Arbeit, Beiträge zur Berufsunfähigkeits-Versicherung)?
• Wie hoch sind meine monatlichen Lebenshaltungs-Kosten?
• Was ist an Vermögen vorhanden (Immobilien, Tagesgeld etc.)?
• Stehen eine Lebensversicherung oder ein Bausparvertrag zur Auszahlung an?
• Wen möchte oder muss ich mitversorgen?
• Bin ich für den Pflegefall ausreichend abgesichert?
• Will ich der nachfolgenden Generation ein Erbe hinterlassen?
Weiterer Informationen auf der Seite der Sparkasse Allgäu unter www.sparkasse-allgaeu.de