Termin vorverlegt

Skigebiet Oberjoch startet schon heute in die Wintersaison

Bis Sonntag wird im Skigebiet die Strecke am Idealhang noch präpariert. Foto: Skigebiet Oberjoch
Die Wintersaison im Oberjoch beginnt bereits  früher als geplant, nämlich am Mittwoch, den 22. November. Das gaben die Bergbahnen Hindelang-Oberjoch nun bekannt. Bis zum kommenden Sonntag, 26. November, soll die Strecke am Idealhang präpariert sein.

Dann läuft der Schlepplift jeweils von 8:30 Uhr bis 16:15 Uhr. Damit ist das Skigebiet Oberjoch einer der ersten Wintersportorte im Allgäu, der den Betrieb aufnimmt. Die Schwärzenlifte in Eschach, das Skigebiet Grasgehren / Obermaiselstein und Hörnerbahnen in Bolsterlang starteten bereits eine Woche zuvor. Am 25. November folgt dann das Ski-Opening in Jungholz in diese tourismusstarke Zeit.

Pisten mit Neu- und Maschinenschnee präperiert

„Die Piste wurde aus etwa 40 Zentimetern Neuschnee und Maschinenschnee von unserem Pisten- und Beschneiungsteam so präpariert, dass Skispaß in den kommenden Tagen garantiert ist – Sonnenschein ist ebenfalls angekündigt“, erklärte Michael Riedlinger, Vorstand der Bergbahnen Hindelang-Oberjoch. Das Ausleihen von Skiern, Snowboards und weiterer Ski-Ausrüstung ist ebenfalls möglich.

Jubiläumssaison für Skigebiet

Mit dem kurzfristig anberaumten Saisonstart am Idealhang wollen die Bergbahnen Hindelang-Oberjoch vor allem Einheimische und Kurzentschlossene aus dem süddeutschen Raum und dem angrenzenden Tirol ansprechen. Diese haben in den vergangenen Jahren häufig die kurzen Wege in das 100 Hektar große Skiareal am Iseler genutzt. 15 präparierte Strecken aller Schwierigkeitsgrade auf 30 Pistenkilometern stehen diesen hier zur Verfügung. Der Winter 2017/18 stellt für das Skigebiet eine Jubiläumssaison dar: Vor 75 Jahre wurde der Schlepplift am Iseler in Betrieb genommen. Oberjoch gilt seither als eine „Wiege des deutschen Skisports“. Sogar Weltstars wie die WM- und Olympiahelden Felix Neureuther und Ted Ligety testen im Alpinen Trainingszentrum Allgäu am Hausberg „Iseler“ regelmäßig Form und Material.

Beschneiungstechnik wurde ausgebaut

Seit der Modernisierung 2015 erreichen Skifahrer und Snowboarder das komplette Skigebiet per Sesselbahn. Dafür wurden am „Grenzwies“, „Schwanden“ und „Wiedhag“ drei neue Bahnen auf bestehenden Trassen gebaut. „Die Beschneiungstechnik haben wir ebenfalls ausgebaut. Somit stehen Wintersportlern vier hochmoderne Sesselbahnen mit Kindersicherung, Sitzheizung und Wetterhaube zur Verfügung. Mit den neuen Bahnen kombinieren wir rasche Beförderung mit Komfort und garantieren die optimale Infrastruktur zur Ausbildung von Skifahrern aller Altersklassen“, so Riedlinger.

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