Kneipp-Bund e.V.

Kneipp-Lehre: immaterielles UNESCO-Kulturerbe?

Kneipp-Lehren bald UNESCO Kulturerbe? Foto: sigrid rossmann / pixelio.de

Bereits im November 2013 wurde der erste Antrag eingereicht. Jetzt soll erneut ein gemeinsamer Antrag eingeschickt werden. Mit diesem möchten die Bewerber die „Kneippschen Gesundheitslehren“ in das Verzeichnis des immateriellen UNESCO-Kulturerbes eintragen lassen. Der Imagegewinn für Kneipp und die Stadt Bad Wörishofen wäre enorm. Doch die Deutsche UNESCO-Kommission zu überzeugen wird nicht leicht werden.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Das Präsidium des Kneipp-Bundes hat beschlossen, einen neuen, gemeinsamen Antrag zur Aufnahme der Kneipp-Lehre als immaterielles UNESCO Kulturerbe einzureichen. Schon im November 2013 wurde der erste Antrag zur Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis vom Kneipp-Bund eingeschickt. Jetzt steht dieser Traum kurz vor der Erfüllung.

Erste Präsidiumssitzung in Bad Wörishofen

„Eine Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des der UNESCO wäre für die bundesweite Kneipp-Bewegung und gerade auch für die Stadt Bad Wörishofen ein unglaublicher Imagegewinn. Nun gilt es, unsere Kräfte zu bündeln und gemeinsam das Expertenkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission zu überzeugen“, so die Präsidentin des Kneipp-Bundes, Marion Caspers-Merk, bei ihrer Ankunft am Standort Bad Wörishofen. Am vergangenen Freitag fand hier die erste Präsidiumssitzung in 2015 des Bundesverbandes für Gesundheitsförderung Prävention statt. Alle Verantwortlichen trafen sich hierzu in den Räumlichkeiten des Kneipp-Zentrums in der Adolf-Scholz-Allee.

Komitee ermöglicht Bewerbern gemeinsamen Antrag zu stellen

Um eine abschließende Entscheidung über die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis treffen zu können hat das unabhängige Expertenkomitee den Bewerbern die Möglichkeit für solch einen gemeinsamen Antrag geboten. Dieser wird für die Aufnahme der „Kneippschen Gesundheitslehre“ als immaterielles UNESCO Kulturerbe wichtig sein.

Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes 2003 von UNESCO verabschiedet

Im Dezember 2014 erfolgte die Bekanntgabe der ersten Einträge in das Verzeichnis des immateriellen UNESCO Kulturerbes. Dieses soll nun von Jahr zu Jahr erweitert werden. Somit soll langfristig gesehen, die Vielfalt der kulturellen Ausdrucksformen in und aus Deutschland aufgezeigt werden können. Damit das weltweit vorhandene traditionelle Wissen und Können erhalten bleibt, hat die UNESCO 2003 das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet. In Deutschland ist das UNESCO-Übereinkommen 2013 in Kraft getreten.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Kneipp-Bund e.V.

Kneipp-Lehre: immaterielles UNESCO-Kulturerbe?

Kneipp-Lehren bald UNESCO Kulturerbe? Foto: sigrid rossmann / pixelio.de

Bereits im November 2013 wurde der erste Antrag eingereicht. Jetzt soll erneut ein gemeinsamer Antrag eingeschickt werden. Mit diesem möchten die Bewerber die „Kneippschen Gesundheitslehren“ in das Verzeichnis des immateriellen UNESCO-Kulturerbes eintragen lassen. Der Imagegewinn für Kneipp und die Stadt Bad Wörishofen wäre enorm. Doch die Deutsche UNESCO-Kommission zu überzeugen wird nicht leicht werden.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Das Präsidium des Kneipp-Bundes hat beschlossen, einen neuen, gemeinsamen Antrag zur Aufnahme der Kneipp-Lehre als immaterielles UNESCO Kulturerbe einzureichen. Schon im November 2013 wurde der erste Antrag zur Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis vom Kneipp-Bund eingeschickt. Jetzt steht dieser Traum kurz vor der Erfüllung.

Erste Präsidiumssitzung in Bad Wörishofen

„Eine Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis des der UNESCO wäre für die bundesweite Kneipp-Bewegung und gerade auch für die Stadt Bad Wörishofen ein unglaublicher Imagegewinn. Nun gilt es, unsere Kräfte zu bündeln und gemeinsam das Expertenkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission zu überzeugen“, so die Präsidentin des Kneipp-Bundes, Marion Caspers-Merk, bei ihrer Ankunft am Standort Bad Wörishofen. Am vergangenen Freitag fand hier die erste Präsidiumssitzung in 2015 des Bundesverbandes für Gesundheitsförderung Prävention statt. Alle Verantwortlichen trafen sich hierzu in den Räumlichkeiten des Kneipp-Zentrums in der Adolf-Scholz-Allee.

Komitee ermöglicht Bewerbern gemeinsamen Antrag zu stellen

Um eine abschließende Entscheidung über die Aufnahme in das bundesweite Verzeichnis treffen zu können hat das unabhängige Expertenkomitee den Bewerbern die Möglichkeit für solch einen gemeinsamen Antrag geboten. Dieser wird für die Aufnahme der „Kneippschen Gesundheitslehre“ als immaterielles UNESCO Kulturerbe wichtig sein.

Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes 2003 von UNESCO verabschiedet

Im Dezember 2014 erfolgte die Bekanntgabe der ersten Einträge in das Verzeichnis des immateriellen UNESCO Kulturerbes. Dieses soll nun von Jahr zu Jahr erweitert werden. Somit soll langfristig gesehen, die Vielfalt der kulturellen Ausdrucksformen in und aus Deutschland aufgezeigt werden können. Damit das weltweit vorhandene traditionelle Wissen und Können erhalten bleibt, hat die UNESCO 2003 das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes verabschiedet. In Deutschland ist das UNESCO-Übereinkommen 2013 in Kraft getreten.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben