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HWK Schwaben verabschiedet 590 neue Meister in Kempten
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Handwerkskammer für Schwaben

HWK Schwaben verabschiedet 590 neue Meister in Kempten

Symbolbild. Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

590 junge Frauen und Männer tragen jetzt den Meistertitel. An der Meisterfeier 2015 der Handwerkskammer für Schwaben in der BigBox in Kempten nahmen rund 1.200 Gäste teil.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

„Wie in der Formel 1 können Sie jetzt von der Pole Position aus durchstarten. Nutzen Sie dieses Privileg, Sie haben es sich schließlich hart erarbeitet“, ermunterte Hans-Peter Rauch, Präsident der Handwerkskammer für Schwaben bei der Meisterfeier 2015 die frischgebackenen schwäbischen Handwerksmeister. 590 junge Frauen und Männer konnten ihre Urkunden in Empfang nehmen. Rauch gratulierte seinen jungen Kollegen zur bestandenen Prüfung und nannte den Meisterbrief das Gütesiegel im Handwerk. Die Feier fand mit rund 1.200 Gäste in der BigBox in Kempten statt.

„Unsere Gesellschaft braucht kreative Köpfe auf Unternehmerseite“

Präsident Rauch warb in seiner Festansprache für die Selbständigkeit im Handwerk: „Unsere Gesellschaft braucht kreative Köpfe auf Unternehmerseite, die mutig ihr Leben selbst in die Hand nehmen, die zu Verantwortung für andere bereit sind und die Lust haben etwas voranzubringen.“ Ein positives Argument für die Selbständigkeit sei auch die anhaltend gute Konjunktur im Handwerk.

Leidenschaft ist wichtig für beruflichen Erfolg

HWK-Hauptgeschäftsführer Ulrich Wagner bezeichnete die Leidenschaft für den Beruf als das wichtigste Elixier für den Erfolg. Damit knüpfte Wagner an das aktuelle Motto der Imagekampagne des Handwerks an, das „Leidenschaft ist das beste Handwerk“ lautet. Bei der Feier wurden auch die Jahresbestmeister in 13 Handwerken geehrt, sowie verdiente Persönlichkeiten des schwäbischen Handwerks ausgezeichnet.

Die Deutschen vertrauen dem Handwerk

Rauch machten den jungen Meistern auch Mut sich nun neuen Herausforderungen zu stellen. „Es gibt immer noch Neues zu lernen und wir alle haben das Glück, dass wir im Handwerk nicht mit Massenproduktion nach Schema F zu tun haben, sondern individuelle Lösungen meistern müssen,“ sagte der Präsident. Er freute sich, dass in einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung das Handwerk von 85 Prozent der befragten Deutschen mit Qualität und Zuverlässigkeit sowie Vertrauen in Zusammenhang gebracht werde. „Das ist mit Abstand der beste Wert aller Branchen und damit liegt das Handwerk weit über dem Durchschnitt aller 26 Länder, in denen die Menschen befragt wurden“, erklärte Rauch voller Stolz.

Selbstständigkeit im Handwerk bietet ausgezeichnete Lebensperspektive

Zudem empfahl der Präsident der Handwerkskammer für Schwaben den anwesenden Meistern den Schritt in die Selbständigkeit. Die Selbständigkeit im Handwerk, so Rauch, biete eine ausgezeichnete Lebensperspektive. Von den Verantwortlichen in der Politik forderte der Präsident eine „kreative Politik, die den Mut hat, kleineren und mittleren Unternehmen Raum zur Entfaltung zu geben.“

Präsident Rauch sieht bei den Rahmenbedingungen die Politik in der Pflicht

Von der Politik forderte Rauch ein verstärktes Engagement für das Handwerk. Hierbei sprach er Beratung über nicht-akademische Berufe in den weiterführenden Schulen sowie den Abbau bürokratischer Hürden zum Beispiel beim Mindestlohn und Diskussionen um die Erbschaftssteuer an. Auch in Bezug auf den Umgang mit den zahlreichen Flüchtlingen habe das Handwerk klare Vorstellungen: „Diese Menschen müssen fit gemacht werden für den Arbeitsmarkt. Das heißt Spracherwerb sowie Ausbau und Festigung vorhandener Kenntnisse. Das wird viel Geld kosten und angesichts von Rekordsteuereinnahmen bin ich mir sicher, dass wir uns das leisten können,“ sagte Rauch. Die Handwerkskammer engagiere sich bereits seit vielen Jahren, Flüchtlinge in Arbeit und Ausbildung zu vermitteln und in den schwäbischen Handwerksbetrieben herrscht eine positive Stimmung. „Doch für die Grundvoraussetzungen muss der Staat sorgen“, forderte der Präsident der Handwerkskammer für Schwaben.

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