Ausbildung der Bäcker

Handwerkskammer weiht neue Werkstätten in Kempten ein

Einweihung der Bäcker ÜLU-Werkstätten in Kempten. Foto: HWK Schwaben
Über zwei Millionen Euro investierte die Kammer in neue Werkstätten für die Berufsausbildung im Bäckerhandwerk. Damit steht in Kempten das einzige Ausbildungszentrum für schwäbische Bäcker.

Im Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) in Kempten wurden auf rund 400 Quadratmetern Fläche zwei Übungswerkstätten für die Bäcker sowie die Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Fachrichtung Bäcker, geschaffen. Die Werkstätten werden künftig für die Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung (ÜLU) der Azubis im Bäckerhandwerk genutzt und sind auf Initiative der schwäbischen Bäckerinnungen konzipiert worden. Bislang mussten die Auszubildenden die ÜLU in Lochham bei München absolvieren oder sogar nach Baden-Wörttemberg ausweichen.

Wagner: „hochmoderner Trainingsplatz“

Hans-Peter Rauch, Präsident der HWK Schwaben, wertete dies als besondere Profilzacke für das schwäbische Bäckerhandwerk: „Mit dieser modernsten deutschen Lehrlingswerkstätte für Bäcker sichern wir nicht nur die Qualität in der Ausbildung, sondern auch die Qualität der Produkte, die von diesen Fachkräften produziert werden.“ Ulrich Wagner, Hauptgeschäftsführer der HWK Schwaben, nannte das neue Ausbildungszentrum einen „hochmodernen Trainingsplatz für den handwerklichen Nachwuchs“.

Freie Räume und angeschlossenes Internat sprachen für Kempten

„Wir haben hier für das Bäckerhandwerk eine tolle Schulungsstätte und sind uns sicher, dass dies auch für die Berufswahl Jugendlicher einen weiteren Impuls darstellt“, so auch Erwin Weber, Obermeister der Bäckerinnung Allgäu. Kempten bot sich dabei als Standort an, denn im BTZ waren Räume, in denen Metallbauer geschult wurden, frei. Zudem gibt es am Standort passende Internatsräume, so dass auch für die Unterbringung gesorgt ist. In Schwaben sind derzeit 334 Bäckereien (ohne die Filialbetriebe) bei der HWK Schwaben eingetragen.

Weitere 2,5 Millionen Euro für Sanierung des BTZ

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Mit den Umbauten für die Bäckerwerkstätten wurden auch umfangreiche Sanierungsarbeiten am Berufsbildungs- und Technologiezentrum in Kempten vorgenommen. Für weitere 2,5 Millionen Euro wurden die komplette Elektrozentrale und der Hausanschluss erneuert. Ebenso gab es Verbesserungen im Bereich des Brandschutzes, der Außenanlagen sowie eine energetische Modernisierung des Flachdachs von Altbau und Internat. „Berufliche Bildung steht für die Handwerkskammer ganz oben auf der Agenda und wir müssen attraktive Schulungsmöglichkeiten bieten, um mit unseren Berufen bei den Jugendlichen punkten zu können“, erklärt Wagner.

Fördergelder vom Bund und dem Land Bayern

Die Gesamtinvestition in das BTZ Kempten, in dem auch weitere Berufe geschult werden, beläuft sich auf 4,5 Millionen Euro. Die neue Werkstätte wurde auch mit Fördergeldern von Bund und dem Land Bayern ermöglicht. In seinem Grußwort betonte MdL Thomas Kreuzer, dass die Staatsregierung hinter dem Handwerk und der beruflichen Bildung in Bayern stehe. „Wir sind mit diesen Werkstätten am Puls der Zeit und gestalten so die Zukunft des Bäckerhandwerks in Schwaben mit“, stellt Präsident Rauch abschließend zufrieden fest.

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