89 Millionen Euro mehr Umsatz

Gästeplus von 6,5 Prozent: Neuer Rekord im Allgäu

Klaus Holetschek zum Tourismusjahr 2016. Foto: Klaus Holetschek
Der Wirtschaftsfaktor Tourismus gewinnt in Bayerisch-Schwaben zunehmend an Bedeutung. Im Zehnjahres-Vergleich wurden knapp 50 Prozent mehr Gäste und 25 Prozent mehr Übernachtungen gezählt. Gerade das Allgäu wird immer beliebter. Das wirkt sich auch auf den Umsatz in der Region stark aus.

Der Tourismusverband Allgäu / Bayerisch-Schwaben meldete ein erfolgreiches Tourismus-Jahr. 2016 wurden erstmals in der Tourismus-Geschichte mehr als fünf Millionen Gäste und 15,5 Millionen Übernachtungen gezählt. Das entspricht einem Plus von 4,8 Prozent bei den Ankünften und 5,7 Prozent bei den Übernachtungen. Der größten Zuwachs innerhalb des Verbands-Gebietes wurde im Allgäu gemessen: 2016 stiegen die Gäste-Ankünfte um 6,5 Prozent auf ein Rekord-Ergebnis. Und auch die Übernachtungen wuchsen um 6,8 Prozent auf ein neues Hoch an.

Holetschek fordert Unterstützung von der Bayerischen Staatsregierung

„Erneut haben wir ein grandioses Ergebnis im Tourismus eingefahren“, freut sich Klaus Holetschek, Vorsitzender des Tourismusverbandes Allgäu / Bayerisch-Schwaben. „Das ist keine Selbstverständlichkeit und ist vor allem der überaus engen und guten Zusammenarbeit aller Akteure im Tourismus zu verdanken. Allerdings brauchen wir auch künftig die Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung, um die richtigen Rahmen-Bedingungen für die Zukunft zu setzen.“ Wichtige Zukunfts-Themen seien laut Holetschek neben der Digitalisierung im Tourismus auch die Bergbahn-Förderprogramme.

Touristen geben 2016 rund 89 Millionen Euro mehr aus als im Vorjahr

„Mehr Gäste bedeuten nicht nur mehr Übernachtungen, sondern auch mehr Arbeitsplätze“, bemerkt Holetschek weiter. Dies wirkt sich auf die Wertschöpfung im Tourismus aus. Laut einer Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif) von 2016 zu diesem Thema, gibt der Übernachtungs-Gast im Durchschnitt 106,10 Euro am Tag im Verbands-Gebiet aus. Eine Steigerung von 5,7 Prozent mehr Übernachtungen alleine für das vergangene Jahr bedeutet ein Plus von 89 Millionen Euro im Tourismusjahr 2016.

1,7 Millionen mehr Gäste seit 2006

Schon seit mehr als zehn Jahren ist der Trend zum Urlaub im Allgäu und in Bayerisch-Schwaben ungebrochen. Auch die neusten Zahlen des Bayerischen Landesamt für Statistik zeigen, dass die Region eine der beliebtesten für Urlauber in ganz Bayerns zu sein. Damit bestätigt sich die eingeschlagene Tourismus-Strategie der beiden Destinationen Allgäu und Bayerisch-Schwaben. Im Zehnjahres-Vergleich ergibt sich, dass ins Verbands-Gebiet 1,7 Millionen mehr Gäste, das entspricht einem Plus von 49 Prozent, gereist sind.

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„Mehr Gäste bedeuten nicht nur mehr Übernachtungen, sondern auch mehr Arbeitsplätze“, bemerkt Holetschek weiter. Dies wirkt sich auf die Wertschöpfung im Tourismus aus. Laut einer Studie des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr (dwif) von 2016 zu diesem Thema, gibt der Übernachtungs-Gast im Durchschnitt 106,10 Euro am Tag im Verbands-Gebiet aus. Eine Steigerung von 5,7 Prozent mehr Übernachtungen alleine für das vergangene Jahr bedeutet ein Plus von 89 Millionen Euro im Tourismusjahr 2016.

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Schon seit mehr als zehn Jahren ist der Trend zum Urlaub im Allgäu und in Bayerisch-Schwaben ungebrochen. Auch die neusten Zahlen des Bayerischen Landesamt für Statistik zeigen, dass die Region eine der beliebtesten für Urlauber in ganz Bayerns zu sein. Damit bestätigt sich die eingeschlagene Tourismus-Strategie der beiden Destinationen Allgäu und Bayerisch-Schwaben. Im Zehnjahres-Vergleich ergibt sich, dass ins Verbands-Gebiet 1,7 Millionen mehr Gäste, das entspricht einem Plus von 49 Prozent, gereist sind.

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