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Der Überproduktion auf der Spur Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten
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Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten

Der Überproduktion auf der Spur Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten

 „Mädchen können Technik. Du auch!“ an der Hochschule Kempten, Foto: Hochschule Kempten

Die sieben Hauptverschwendungsarten in der Industrie standen vergangene Woche auf dem Vorlesungsplan im Rahmen des Projekts „Mädchen können Technik. Du auch!“ an der Hochschule Kempten.

Die Teilnehmerinnen im Alter von 13 bis 16 Jahren, die allesamt aus Allgäuer Gymnasien stammten, schlüpften dabei in die Rolle der Inge-nieurin. In der Lernstatt, dem Labor für Produktions- und Qualitätsmanage-ment, testeten sie anhand einer Produktionskette, welche Auswirkungen die Überproduktion auf ein Unternehmen haben kann.

Ferienakademie im Herbst

Aktuell laufen an der Hochschule bereits die Vorbereitungen für die nächste Ferienakademie. Sie ist eine der vier Säulen, aus denen sich das vielseitige Programm von „Mädchen können Technik. Du auch!“ zusammensetzt. In der Ferienakademie verbringen die Mädchen eine Woche an der Hochschule sowie in verschiedenen Partnerunternehmen und erhalten so einen abwechslungsrei-chen Einblick in die Technikwelt. Für die diesjährigen Herbstfeiern (28. bis 31.10.2013) hält die Hochschule 50 Plätze für Schülerinnen der 7. bis 9. Jahrgangsstufe von Realschulen und Gymnasien bereit. Als Partnerunternehmen konnten die Firmen Bosch, ept und Hörbiger gewonnen werden. Zudem wird ein Tag an der Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien EMFT in München verbracht.

Anmeldung ab sofort: www.hs-kempten.de/technikmaedchen.

Mädchen für Männerberufe begeistern
Mit dem zweijährigen Projekt „Mädchen können Technik. Du auch!“ begeistert die Hochschule Kempten Mädchen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Noch immer werden die sogenannten MINT-Qualifikationen nicht oft genug mit jungen Frauen in Verbindung gebracht. Genau dem wirkt die Hochschule mit attraktiven Angeboten zum Anfassen, Ausprobieren und Kontakten auf Augenhöhe entgegen. „Technik erleben, wie man sie noch nie erlebt hat!“, heißt die Devise. Zum Aufbau und zur Umsetzung entsprechender Maßnahmen wurde an der Hochschule eine eigene Stelle eingerichtet und mit der Sozialpädagogin Elke Göbl besetzt. Gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien EMFT aus München entwickelte sie ein vielseitiges Programm bestehend aus vier Säulen, holte dazu regionale Firmen und Schulen ins Boot. Zudem bietet die Hochschule MINT- und Genderschulungen für Lehrerinnen und Lehrer sowie Unternehmensvertreterinnen und -vertreter an.

Wirtschaft engagiert sich für das Projekt

Das Gesamtbudget des zweijährigen Hochschulprojekts „Mädchen können Technik. Du auch!“ beläuft sich auf rund 135.000 Euro. 50 Prozent davon trägt das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Die Arbeitsagentur Kempten steuerte 25.000 Euro bei. Der Rest wird von fördernden Unternehmen aus der Region und der Hochschule Kempten getragen. 

Über das Technikprojekt für Mädchen

Hintergrund des Projektes „Mädchen können Technik. Du auch!“ ist der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen (MINT=Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik), den das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter dem Motto „Komm mach MINT“ ins Leben gerufen hat. In diesem Rahmen ist die Hochschule Kempten gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien EMFT, München aktiv und richtete bereits 2010 den ersten bayerischen Mädchen-Technik-Kongress aus.