Kemptener Logistiker

Dachser erzielt erstmals über sechs Milliarden Euro Umsatz

Dachser blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Foto: Dachser
Besonders profitiert hat der weltweit aktive Logistikdienstleister Dachser von einem starken Exportgeschäft in Europa und einem belebten Welthandel. Weltweit hat das Familienunternehmen im vergangenen Jahr 1.648 neue Arbeitsplätze, 932 davon in Deutschland, geschaffen.

„Wir haben unsere erfolgreiche Exportstrategie in den europäischen Landverkehren konsequent weiterverfolgt und zusätzlichen Rückenwind durch den belebten Welthandel erhalten“, fasst Bernhard Simon, CEO Dachser SE, zusammen. „Insbesondere die anziehenden Raten in der Luft- und Seefracht haben zum deutlichen Umsatzanstieg beigetragen.“

Herausforderungen durch Kapazitätsengpässe und wachsenden Fahrermangel

Bei allem Rückenwind, der auch im ersten Quartal 2018 anhält, befürchtet Simon, dass das Wachstum nachlassen könnte. Vor allem Kapazitätsengpässe und den wachsenden Fahrermangel sieht er hier als Herausforderungen. „Unser Engagement für Ausbildung hat deshalb höchste Priorität“, so Simon. 2017 schlossen die ersten 22 Berufskraftfahrer ihre Ausbildung im Rahmen der Dachser Service und Ausbildungs GmbH ab, 106 starteten an 35 deutschen Standorten in ihre Ausbildung. „Wir wollen die Zahl der Fahrer-Auszubildenden jedes Jahr erhöhen und unser Qualitäts-Konzept auch im europäischen Ausland etablieren“, kündigt der CEO an.    

Steigende Investitionen im Industriegüterbereich

Die Investitionen in Netzwerkstandorte, Fuhrpark, Technik und IT-Systeme steigerte Dachser 2017 um fünf Prozent auf 136 Millionen Euro. „Insbesondere im Lebensmittelgeschäft haben wir im Vorjahr unsere Kapazitäten in Deutschland deutlich erweitert“, sagt Simon. Für das Jahr 2018 kündigt Dachser weitere 188 Millionen Euro an Investitionssumme an, diesmal mit Schwerpunkt im Industriegüterbereich.

Entwicklung der einzelnen Geschäftsfelder

Das Business Field Road Logistics erwirtschaftete 2017 einen Brutto-Umsatz von 4,44 Milliarden Euro. Besonders positiv entwickelten sich die Bereiche „EL North Central Europe“, „EL France & Maghreb“ und „EL Iberia“. „Frankreich entwickelt sich zunehmend, neben unserem traditionellen Rückgrat Deutschland, zum zweiten Taktgeber unseres grenzüberschreitenden Landverkehrsgeschäfts. Den Aufbau dieser strategischen Logistikachse haben wir in den letzten Jahren konsequent verfolgt“, erläutert Simon.

In der Business Line Food Logistics wurde das erneut überproportionale Wachstum in erster Linie vom Deutschlandgeschäft getrieben. Dazu kamen einige Neukundengewinne für grenzüberschreitende Transporte. „Nach fünf Jahren European Food Network können wir bilanzieren: Die Entscheidung für ein starkes Partnernetzwerk unter unserer Systemführerschaft hat sich als richtig erwiesen“, so Simon.

Im Business Field Air & Sea Logistics (ASL) stieg der Brutto-Umsatz um 15,7 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro. „Die volatile Luft- und Seefracht pendelt im Umsatz nach wie vor zwischen den Extremen“, bilanziert Simon. „Wir zielen allerdings auf nachhaltig profitables Wachstum ab. Deshalb verzahnen wir unsere beiden Business Fields immer enger und treiben die Systemintegration voran.“

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„Wir haben unsere erfolgreiche Exportstrategie in den europäischen Landverkehren konsequent weiterverfolgt und zusätzlichen Rückenwind durch den belebten Welthandel erhalten“, fasst Bernhard Simon, CEO Dachser SE, zusammen. „Insbesondere die anziehenden Raten in der Luft- und Seefracht haben zum deutlichen Umsatzanstieg beigetragen.“

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Steigende Investitionen im Industriegüterbereich

Die Investitionen in Netzwerkstandorte, Fuhrpark, Technik und IT-Systeme steigerte Dachser 2017 um fünf Prozent auf 136 Millionen Euro. „Insbesondere im Lebensmittelgeschäft haben wir im Vorjahr unsere Kapazitäten in Deutschland deutlich erweitert“, sagt Simon. Für das Jahr 2018 kündigt Dachser weitere 188 Millionen Euro an Investitionssumme an, diesmal mit Schwerpunkt im Industriegüterbereich.

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Das Business Field Road Logistics erwirtschaftete 2017 einen Brutto-Umsatz von 4,44 Milliarden Euro. Besonders positiv entwickelten sich die Bereiche „EL North Central Europe“, „EL France & Maghreb“ und „EL Iberia“. „Frankreich entwickelt sich zunehmend, neben unserem traditionellen Rückgrat Deutschland, zum zweiten Taktgeber unseres grenzüberschreitenden Landverkehrsgeschäfts. Den Aufbau dieser strategischen Logistikachse haben wir in den letzten Jahren konsequent verfolgt“, erläutert Simon.

In der Business Line Food Logistics wurde das erneut überproportionale Wachstum in erster Linie vom Deutschlandgeschäft getrieben. Dazu kamen einige Neukundengewinne für grenzüberschreitende Transporte. „Nach fünf Jahren European Food Network können wir bilanzieren: Die Entscheidung für ein starkes Partnernetzwerk unter unserer Systemführerschaft hat sich als richtig erwiesen“, so Simon.

Im Business Field Air & Sea Logistics (ASL) stieg der Brutto-Umsatz um 15,7 Prozent auf 1,79 Milliarden Euro. „Die volatile Luft- und Seefracht pendelt im Umsatz nach wie vor zwischen den Extremen“, bilanziert Simon. „Wir zielen allerdings auf nachhaltig profitables Wachstum ab. Deshalb verzahnen wir unsere beiden Business Fields immer enger und treiben die Systemintegration voran.“

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