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Bau der Oberstdorfer Söllereckbahn wird wegen Corona vorgezogen
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Neubau

Bau der Oberstdorfer Söllereckbahn wird wegen Corona vorgezogen

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Henrik Volpert, Vorstand der Oberstdorfer Bergbahn AG. Foto: Oberstdorf / Kleinwalsertal Bergbahnen

Die Bergbahnen blicken trotz der Corona positiv und offen in die Zukunft. Deshalb wird nun die Zeit in der Krise bestmöglich genutzt und der Bau der Söllereckbahn vorgezogen. Wie der Plan dafür aussieht.

Im Dezember 2019 ging die neue 6er-Sesselbahn Schrattenwang in Betrieb. Nun soll diesem ersten erfolgreichen Schritt der Qualitätsoffensive der nächste folgen. Um die Zeit während der Corona-Krise bestmöglich zu nutzen, wurde der Neubau der Söllereckbahn um zwei Monate nach vorne verlegt. Mit dem frühzeitigen Baustart sollen die Arbeiten pünktlich zu den kommenden Weihnachtsferien abgeschlossen werden.

Tatkraft und Weitblick für die Region

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Über die Entscheidung für den frühzeitigen Baustart freuen sich vor allem die regionalen Baufirmen, die froh über Aufträge sind. „Wir freuen uns sehr, dass die Bergbahnen auf uns als heimischen Baubetrieb setzen und regionalwirtschaftlich denken. Das macht uns Mut und stimmt uns optimistisch für die kommende Zeit“, betont Gerd-Heinz Buchelt von der Allgäuer Landschaftspflege. Dass die Söllereckbahn nun vorzeitig neu gebaut wird, wird auch von Bayerischer Landesseite befürwortet. „Der Tourismus ist eine wichtige und tragende Wirtschaftssäule für Bayern – dazu gehören auch klarerweise die Bergbahnen. Nur, wenn diese in Modernisierung und in ein ansprechendes Angebot investieren, werden nach Corona die Gäste nicht ausbleiben. Deshalb fördert der Freistaat Bayern das Vorhaben der Bergbahnen, da sich das nachhaltig auf die Wirtschaft auswirken wird“, unterstützt Alexander Hold, Vizepräsident des Bayrischen Landtags, die Bauarbeiten am Söllereck.

Die Zeit richtig nutzen

Bis 2022 soll sich das Söllereck schrittweise zum modernsten Ganzjahres-Familienberg im Allgäu verwandeln. Durch den Baustart im April kommen die Bergbahnen diesem Plan einen großen Schritt näher. „Ich glaube an die Attraktivität des Söllerecks und bin überzeugt, dass es notwendig ist, die Zeit jetzt bestmöglich zu nutzen. Dieser Tatendrang der Bergbahnen zeigt den großen Willen, das Beste aus der Situation zu machen und gleichzeitig die Gesamtregion nachhaltig zu stärken“, sagt Uwe Behr, der als privater Großaktionär der Oberstdorf Bergbahn-AG auch sein eigenes Kapital in das Projekt eingebracht hat.

Vorausschauendes Handeln

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Vor allem jetzt in der Krise halten die Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen an ihrer Vision vom Söllereck fest: „Wir glauben an den Tourismus und die Zeit nach Corona, deshalb sind wir bereit, auch in der aktuellen Situation, in die Zukunft zu investieren. Wir nutzen die Zeit durch die behördliche Betriebssperre und ziehen die Verbesserung der Infrastrukturen vor – denn jetzt haben wir die Möglichkeit, ohne Einschränkungen für Gäste und Einheimische zu bauen“, ist Henrik Volpert, Vorstand der Oberstdorf Kleinwalsertal Bergbahnen überzeugt. „Wir sind gespannt, wie sich die Beschränkungen für unsere Region weiterentwickeln – können uns aber mit den Investitionen der Bergbahnen schon heute auf die Möglichkeiten in den Bergen nach COVID-19 freuen“, erklärt der Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende Laurent O. Mies.

 

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