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Allgäuer Wandertrilogie öffnet neue Tourismus-Pfade
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Allgäu GmbH

Allgäuer Wandertrilogie öffnet neue Tourismus-Pfade

Klaus Holetschek mit MdL und Franz Pschierer am Messestand auf der ITB. Foto: Allgäu GmbH

Zwei vorbei-wandernde Politiker sorgten für leichte Unruhe beim Allgäu-Pressegespräch auf der ITB in Berlin. Die „Wandertrilogie“ der Urlaubsregion dagegen kam gut an.

Innenminister Joachim Herrmann betrat die „Bayernhalle“ auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin – und die Ruhe war dahin. Zumindest für Klaus Holetschek, Vorsitzender des Tourismusverbands Allgäu-Bayerisch Schwaben, und für Bernhard Joachim, Geschäftsführer der Allgäu GmbH. Für sie bestand Anwesenheitspflicht beim obligatorischen Fototermin. Dem kurz danach noch ein zweiter folgte, als Franz Josef Pschierer, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium erschien, das für die Schlüsselbranche Tourismus verantwortlich zeichnet.

Das Vorbei-Wandern des ministerialen Trosses verlieh dem parallel dazu verlaufenden Allgäu-Pressegespräch auf der Tourismus-Leitmesse einen zusätzlichen Akzent. Stand dort doch die „Allgäuer Wandertrilogie“ im Mittelpunkt. Das voriges Jahr fertiggestellte, 876 Kilometer lange Weitwanderwegenetz bündelt die schönsten Wanderwege durchs Allgäu. Es erschließt über neun Erlebnisräume die Kultur, Menschen und Geschichten entlang der Routen. Die „Trilogie“ ergibt sich aus der Wegführung durch drei Höhenlagen und den entsprechenden Wanderer-Typen „Wiesengänger“, „Wasserläufer“ und „Himmelsstürmer“.

Nach Angaben von Bernhard Joachim habe die Allgäu GmbH damit ein Markenprodukt vorgelegt; nun liege es bei den Gemeinden und Teilregionen aus den in ihrem Beritt verlaufende Routen und Strecken eigene Produkte zu generieren und sich damit am Wandermarkt zu profilieren. Derzeit sind 33 Partnerorte an der Trilogie beteiligt. Joachim wies darauf hin, dass das ganze Projekt mit EU-Leadermitteln gefördert werde und auch in Zukunft gefördert werden soll.

Einer, der das gesamte Wegenetz bereits unter die Füße genommen hat, ist der Extremwanderer Thorsten Hoyer. Er berichtete den anwesenden Medienvertretern über die ersten Erfahrungen mit der Wandertrilogie Allgäu. In 31 Tagen hat der gelernte Koch und studierte Touristik-Betriebswirt die 53 Etappen abgewandert und dabei, wie er gestand, „das Allgäu in einer nie gekannten Vielseitigkeit“ erlebt. Allerdings hat er auch festgestellt, dass manchmal die Symbolik nicht ganz so leicht zu entschlüsseln ist.

Denn immer wieder finden sich an Schlüsselstellen in Würfel verpackte Geschichten der jeweiligen Region, die zum vertiefenden Entdecken im Vorübergehen einladen. So offenbart sich Füssen als einstige Metropole des Lauten-Baus und macht Lindenberg mit seiner langen Tradition im Hutmachen vertraut. Die Wandertrilogie in ihrer ungewöhnlichen Form, davon ist Hoyer überzeugt, könne dabei helfen, altes Handwerk lebendig zu halten und tiefe Emotionen zu wecken. Ein solches Erlebnis, Harfenmusik am Wasserfall nahe der Kenzenhütte, hatte den Geschwindwanderer selbst zum Innehalten gebracht.

Christa Fredlmeier, Projektleiterin der Wandertrilogie bei der Allgäu GmbH, will künftig noch mehr Partner ins Boot holen. Der Weg dafür ist aus ihrer Sicht bereitet. Man habe Fördergelder für kleines Mobiliar am Wegrand und kleine Infotafeln investiert und dabei auch Nicht-Partner berücksichtigt. Drei von zwölf hätten bereits Interesse angemeldet, sich an der Wandertrilogie Allgäu zu beteiligen. Dass das komplexe Wegenetz dem normalen Wanderer auch einiges abverlangt, will Fredlmeier gar nicht bestreiten. Auch dass Kritiker bei 876 Kilometern aufgeteilt in 53 Etappen von „Wandern für Fortgeschrittene“ sprechen, versteht sie. Veranstalter wie Wikinger oder Hagen Alpin Tours könnten aber dabei helfen, Barrieren abzubauen, da sie buchbare Pauschalen anbieten.

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