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Allgäu GmbH
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Allgäu GmbH

Allgäu GmbH

Gebhard Kaiser ist der Aufsichtsrats-Vorsitzende der Allgäu GmbH. Er bietet Ministerpräsident Seehofer Unterstützung zur Energiewende an – mit den Erfahrungen aus dem Allgäu.

Japan und das Umdenken in der Energiepolitik: Der Aufsichtsrats-Vorsitzende der Allgäu GmbH, Gebhard Kaiser, hat die aktuellen Entwicklungen zum Anlass genommen, der Bayerischen Staatsregierung in ihrem Willen zur Energiewende Unterstützung anzubieten. In einem Brief an Ministerpräsident Seehofer, Umweltminister Söder und Wirtschaftsminister Zeil betonte Kaiser die Vorreiterrolle des Allgäus in puncto alternative Energiezukunft: Das Allgäu – so der Aufsichtsratsvorsitzende – weise bundesweit einen überdurchschnittlichen Anteil an erneuerbaren Energien sowie relevanten Forschungsprojekten in diesem Bereich auf.

Führend in puncto Solarenergie und Elektromobilität

Ausführlich legte Gebhard Kaiser dar, welche Schritte zur Energiewende im Allgäu bereits unternommen wurden und skizzierte gleichzeitig verschiedene vielversprechende Zukunftsprojekte. Nach seinen Worten produziert die Region schon jetzt dreimal so viel Strom pro Einwohner aus Solar- und Photovoltaik-Anlagen wie der Bundesdurchschnitt. Gleichzeitig verfügt sie über die größte Fahrzeugflotte unterschiedlicher Elektromobile in ganz Deutschland. Kaiser verweist in diesem Zusammenhang auf die Auszeichnung des Bundesprojektes eE-Tour Allgäu, bei der die Einsatzfähigkeit von Elektromobilen im ländlichen Raum erforscht wird.

Kommunen und Unternehmen mit ehrgeizigen Klimazielen

Mit dem Projekt „Klimaschutz - das Allgäu handelt“ konnte seinen Worten zufolge erreicht werden, dass sich viele Allgäuer Kommunen und Unternehmen mit der deutlichen Reduzierung ihrer CO2-Emissionen beschäftigen. Das Energie- und Umweltzentrum eza! in Kempten diene hier als starker Partner mit hoher Kompetenz und Erfahrung. Eine Spitzenposition unter den Gemeinden nimmt derzeit Wildpoldsried ein. Dafür erhielt der Ort in den letzten Jahren mehrere Awards – von der Auszeichnung als Klimaschutzkommune über den Deutschen Solarpreis bis hin zum European Energy Award.

Lenkung von Energien in eine moderne Versorgungsstruktur

Auch im Bereich regenerative Energien aus Sonne, Wasserkraft und Wind ist das Allgäu führend. Die Herausforderung bestehe darin, diese Energien in eine moderne Versorgungsstruktur zu lenken. Im Rahmen des EU-Projektes AlpEnergy, in dem neben regionalen Partnern wie dem Allgäuer Überlandwerk und der Hochschule Kempten auch die RWTH Aachen sowie Industriepartner beteiligt sind, werde dies derzeit in der Praxis getestet.

Vernetzt über die Allgäu GmbH

„Das Besondere ist, dass diese Projekte über die Allgäu GmbH stark vernetzt werden und ineinander greifen, um die gesamte Region Allgäu auf den Weg zur klimaneutralen Vorzeigeregion in Deutschland zu bringen“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende in seinem Brief. Kaiser bot an, diese Erfahrungen in die bayerische Politik mit einzubringen, um anderen Regionen und dem Freistaat insgesamt bei der den Ministerpräsident Seehofer propagierten Energiewende zu helfen. Gleichzeitig bekundete er das Interesse des Allgäus, noch schneller weitere Umsetzungsschritte hin zu einer klimaneutralen und energieautarken Region gehen zu können. In diesem Zusammenhang fordert Kaiser die Zulassung von kleineren Kraftwerken auf die Kreisverwaltungs-Behörden zu verlagern, um den Ausbau der erneuerbaren Energien zu beschleunigen.