„Partnerhochschule des Spitzensports“

4 Olympiamedaillen: Hochschule Kempten ehrt ihre Spitzensportler

Symbolbild. Die Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen. Foto: Wolfgang Dirscherl / pixelio.de
Als höchstgelegene Hochschule Bayerns unterstützt die Hochschule Kempten Spitzenathleten dabei, zeitgleich eine sportliche Karriere und eine akademische Ausbildung zu verfolgen. Mit großem Erfolg: Drei Studierende errangen drei Mal Olympia-Gold und ein Mal Silber bei den Olympischen Winterspielen.

Insgesamt vier Studenten der Hochschule Kempten kämpften im südkoreanischen  Pyeongchang um Medaillen. Die beiden Nordischen Kombinierer Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger kamen beide mit Goldmedaillen aus Südkorea zurück. Rydzek hatte gleich zwei davon im Gepäck. Außerdem holte Skispringer Karl Geiger eine Silbermedaille ins Oberallgäu.

Hochschulpräsident ehrt die Studierenden

Stellvertretend für alle Hochschulangehörigen gratuliert Hochschulpräsident Prof. Dr. Robert F. Schmidt nach den finalen Entscheidungen den Studierenden zu ihren Erfolgen. Johannes Rydzek, Student im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau erreichte zweimal Gold im Einzel- und Teamwettkampf der Nordischen Kombination. Vinzenz Geiger, Student im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen Elektrotechnik/Mechatronik wurde ebenfalls eine Goldmedaille in der Teamstaffel der Kombinierer verliehen. Karl Geiger, Student im Studiengang Energie- und Umwelttechnik, hat sich im Mannschaftswettbewerb der Skispringer eine Silbermedaille ersprungen. Auch Betriebswirtschafts-Student Alexander Schmidt, der im Ski Alpin antrat, gehöre für seine Olympiaqualifikation und Teilnahme größter Respekt gezollt, so der Hochschulpräsident. 

„Erfolgreichste deutsche Hochschule in Pyeongchang“

„Wir sind unsagbar stolz auf unsere Studenten und Spitzenathleten. Mit diesen Ergebnissen dürften wir wohl auch die erfolgreichste deutsche Hochschule in Pyeongchang sein“, so Prof. Schmidt. Und augenzwinkernd: „Mit viermal Edelmetall hat Kempten mehr Olympiasieger als viele der teilnehmenden Nationen“.

Hochschule Kempten ist „Partnerhochschule des Spitzensports“

Um die Studienbedingungen für Spitzensportlerinnen und -sportler zu verbessern, rief der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) 1999 das Projekt „Partnerhochschule des Spitzensports“ ins Leben. Die Hochschule verpflichtet sich dabei zu Maßnahmen, die eine flexiblere Studienplanung und Leistungserbringung ermöglichen. Die Betonung liegt dabei auf dem Stichwort „Flexibilität“. Das Studium selbst unterscheidet sich nicht von einem klassischen Studium. Aktuell studieren an der Hochschule Kempten 15 Studentinnen und Studenten im Rahmen des Projekts „Partnerhochschule des Spitzensports“. Weitere Kooperationspartner sind der Olympiastützpunkt München sowie das Studentenwerk Augsburg.

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