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Wie eine Füssener Realschule behinderte Kinder inkludiert
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Landratsamt Ostallgäu

Wie eine Füssener Realschule behinderte Kinder inkludiert

Die Füssener Schule hat ein umfangreiches Konzept zur Inklusion von behinderten Kindern entwickelt. Foto: Dieter Schütz /pixelio
Die Füssener Schule hat ein umfangreiches Konzept zur Inklusion von behinderten Kindern entwickelt. Foto: Dieter Schütz /pixelio

Inklusion ist auch an staatlichen Schulen möglicht. Das stellt die Johan-Jakob-Herkomer-Schule als eine von zwei Unterrichtsstätten in Schwaben gekonnt unter Beweis: Rund 20 Kinder mit Behinderung werden dort unterrichtet und gefördert.

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

Die Inklusion von Menschen mit Behinderung ist inzwischen ein wichtiger Gegenstand öffentlicher Diskussionen geworden. In Füssen ist nun eine von zwei Realschulen in ganz Schwaben angesiedelt, die sich in Sachen Inklusion besonders bemüht gemacht hat. Ab 1. August darf die Johann-Jakob-Herkomer-Schule deswegen das Schulprofil „Inklusion“ führen, das ihr vom Bayerischen Kultusministerium verliehen wurde. Derzeit werden schon mehr als 20 Inklusionsschüler an der Realschule unterrichtet. „Der Landkreis Ostallgäu legt mit seinem kommunalen Aktionsplan Inklusion Schwerpunkte für behinderte Menschen und freut sich daher sehr mit der Realschule Füssen über diesen Erfolg“, so Landrätin Maria Rita Zinnecker.

Johan-Jakob-Herkomer-Schule aus Füssen geht für Inklusion neue Wege

„Hinter uns liegen drei Jahre intensiver Forschungsarbeit auf einem Gebiet, das vor allem für Schulen absolutes Neuland ist“, erzählt Schuldirektor Andreas Erl. Die meisten Schulen sind nicht darauf vorbereitet, Kinder mit Behinderung bei sich aufzunehmen. Das sollte sich an der Realschule in Füssen ändern. Die Schule musste ein von der gesamten Schulfamilie getragenes „Bildungs- und Erziehungskonzept“ vorlegen. Dies haben der Landkreis Ostallgäu und die die Schule betreuenden mobilen sonderpädagogischen Dienste gemeinsam erarbeitet.

20 Schüler werden an Johan-Jakob-Herkomer-Schule speziell gefördert

Heute werden an der Füssener Realschule seit geraumer Zeit rund 20 Schülerinnen und Schüler speziell gefördert. Sabine Schmid, die maßgeblich an Erstellung des Konzepts beteiligt war, übernimmt die zentrale Steuerung der Förderung. Anstatt sogenannter „Budget-Stunden“ gibt es an der Johan-Jakob-Herkomer-Schule seit diesem Schuljahr spezielle Förderstunden, die im jeweils schwächsten Fach des Inklusionsschülers auf verschiedene Weisen eingesetzt werden. Auch mit den mobilen sonderpädagogischen Diensten (MSD) arbeitet die Schule bei der Inklusion eng zusammen. Diese unterstützen die Schule unter anderem bei der Elternarbeit, geben genaue Empfehlungen bei der sachlichen und räumlichen Ausstattung sowie für den „Nachteilsausgleich“.

Mitschüler lernen Umgang mit behinderten Kindern an Johan-Jakob-Herkomer-Schule

Wichtig sind der Schule laut Schulleiter Erl auch die „vertrauensvolle Zusammenarbeit“ mit den Eltern der Inklusionsschüler. Auch die Mitschüler werden in ihrer Verantwortlichkeit gegenüber Menschen mit Behinderung geschult. Dazu werden in der fünften Klasse „K5-Tutoren“ ausgebildet sowie persönliche Schulbegleiter für Inklusionsschüler eingesetzt. Außerdem gibt es in den jeweiligen Klassen feste Zuständigkeiten, wie die Mitschüler beispielsweise Rollstuhlfahrern oder sehbehinderten Kindern helfen. Zuletzt bilden sich auch die Klassenleiter in Fortbildungen weiter und entwickeln neue Kompetenzen. Eigens für das Projekt Inklusion hat der Landkreis Ostallgäu einen eigenen Haushalt erstellt, auf den die Schulen zugreifen können. So soll es den Unterrichtsstätten auch finanziell an nichts mangeln.

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