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Was die Allgäuer Moorallianz 2014 erreicht hat
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Allgäuer Moorallianz

Was die Allgäuer Moorallianz 2014 erreicht hat

 Bis zum Winter laufen im Seemoos noch letzte Anstaumaßnahmen. Foto: Allgäuer Moorallianz
Bis zum Winter laufen im Seemoos noch letzte Anstaumaßnahmen. Foto: Allgäuer Moorallianz

Die Allgäuer Moorallianz hat sich dem Schutz der letzten Moorgebiete verschrieben. Welche Fortschritte der Zweckverband im letzten Jahr gemacht hat, erklärten die Vorsitzende Zinnecker und der Projektleiter Weiland in der letzten Jahreskonferenz. 

von Martina Lakotta, Online-Redaktion

Die Arbeit der Allgäuer Moorallianz trägt erste Früchte. Das machte Maria Zinnecker, Ostallgäuer Landrätin und Vorsitzende des Zweckverbands, bei der jüngsten Jahressitzung deutlich. Sie erläuterte den anwesenden Vertretern von Land- und Forstwirtschaft, Gemeinden, Fachbehörden und Verbänden im Landratsamt Marktoberdorf, welche Fortschritte die Allgäuer Moorallianz im vergangenen Jahr gemacht hat. So sei die Realisierung der Projektziele „auf Volllast hochgefahren worden“. Ferner betonte Zinnecker, dass der Ankauf von den rund 83 Hektar Moorfläche ein Schritt in die richtige Richtung war. In ersten Gebieten wurde bereits mit der Renaturierung begonnen. Darüber hinaus plane die Moorallianz, noch weitere Gebiete aus privater Hand zuzukaufen.

Allgäuer Moorallianz macht Fortschritte im „Seemoos“

Eines der größten Gebiete, dem sich die Allgäuer Moorallianz widmet, ist das „Seemoos“ an der Autobahnauffahrt Oy-Mittelberg. Rund 30 Hektar Fläche sollen renaturiert werden. Erste Fortschritte seien bereits sichtbar: So wurden Entwässerungsgräben geschlossen und unerwünschter Bewuchs in bestimmten Zonen entfernt. Weitere, wenn auch kleinere Flächen, sind im Wirlinger und im Kemptener Wald, zwischen Wertach und Lech, beim Elbsee und am Bannwaldsee in Bearbeitung.

Weiterer Ankauf von Flächen laut Moorallianz Allgäu in Planung

Um die Renaturierungsarbeiten zu verstärken, plant die Allgäuer Moorallianz, weitere Gebiete zuzukaufen. Denn ohne die gesicherte Verfügbarkeit von Flächen könnten keine dauerhaft wirksamen Maßnahmen realisiert werden, so Dr. Ulrich Weiland, Projektleiter der Moorallianz. Bisher lagen die Ankaufsschwerpunkte in den moorreichen Gemeinden Stötten, Seeg, Halblech, Oy-Mittelberg und Weitnau, wie Weiland erläuterte.

Projekt der Moorallianz Allgäu hat Vorbildcharakter für Deutschland

Im Laufe der Zeit hat sich die Allgäuer Moorallianz mit ihrer Arbeit einen Namen in ganz Deutschland machen können: Das Bundesamt für Naturschutz schaue „mit der Bundesbrille“ auf das „Vorzeigeprojekt“ aus Bayerisch-Schwaben, wie Gerd Woithe vom Bundes-Naturschutzamt bei der jährlichen Sitzung äußerte.

Moorallianz Allgäu will wertvolle Naturgebiete erhalten

Die Moore im Allgäu zählen zu den wertvollsten Moorlandschaften in Mitteleuropa. Um die typischen Moorlandschaften zu bewahren, entwässerte Moore wieder vernässen zu können und dadurch die wichtige Funktion der Moore für den Klimaschutz zu stärken, nutzt die Allgäuer Moorallianz Mittel aus der Bundesförderung chance.natur und des Bayerischen Umweltministeriums.

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