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Tipps vom Profi im Ostallgäu: Unternehmen als Förderer gewinnen
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Landratsamt Ostallgäu

Tipps vom Profi im Ostallgäu: Unternehmen als Förderer gewinnen

 Bud Willim in Aktion im Ostallgäu. Foto: Landratsamt Ostallgäu

Großen Zuspruch fand die Veranstaltung des Koordinierungszentrum Bürgerschaftlichen Engage-ments vom Landratsamt Ostallgäu zu Spenden, Sponsoring und Fundraising für Vereine. Der Refe-rent, Bud Willim, verstand es, kurzweilig und kenntnisreich über diese schwierige Thematik zu infor-mieren. Klar wurde dabei, dass die Finanzierung eines Vereins oder einer Bürgerinitiative über Spen-den oder Fundraising keine spontane Geschichte ist, sondern eine langfristige Planung und strategi-sche Steuerung benötigt.

Willim, der aus dem Marketing kommt, machte deutlich, dass die erfolgreiche Akquise von Unternehmensgeldern eng mit dem Image eines Vereines oder einer Bürgerinitiative zusammenhängt. Wichtig ist daher, auch seinen eigenen Wert zu kennen. Hier stellte Willim immer wieder auch eine Betriebsblindheit fest, die das eigene Tun als eine zu große Selbstverständlichkeit betrachtet. Es ist daher wichtig, dass sich jeder Verein, jede Bürgerinitiative fragt:  „Für was trete ich an und welchen Zugewinn, welchen Mehrwert bringe ich der Gesellschaft?“

Viele Unternehmen spenden bevorzugt regional

Denn für Unternehmen, die immer auch in wirtschaftlichen Kategorien denken, ist es wichtig zu wissen, was tatsächlich mit den zur Verfügung gestellten Geldern bewegt wird. William machte dies am Beispiel eines Sportvereins deutlich, bei dem Kinder und Jugendliche trainiert werden und diese, neben der Erlernung einer Sportart, ihre sozialen Kompetenzen, wie Teamgeist oder Konfliktfähigkeit,  weiter ausbauen können. „Von Vorteil ist hier“, so Willim, „dass viele Unternehmen nach wie vor gerne in der Region spenden.“

Persönlicher Kontakt darf trotz sozialer Netzwerke nicht vernachlässigt werden

Bei den neuen Medien wies William darauf hin, dass eine Homepage regelmäßig aktualisiert werden sollte und sie idealerweise mit einem Zähler über die Anzahl der Besucher ausgestattet werden sollte. Damit ließe sich auch ganz konkret das Interesse an dem Verein belegen. Trotz Twitter und Facebook sei nach wie vor der persönliche Kontakt, das direkte Gespräch zwischen zwei Menschen entscheidend. Nur über die persönliche Ansprache könne man das Feuer bei den Unternehmenspartnern entfachen, denn noch immer bestimme Sympathie oder Antipathie über die Gewährung einer Geld- oder Sachspende.

Willim betonte zum Abschluss, dass die Regeln aus dem Fundraising auch für die Arbeit mit Ehrenamtlichen gelten. Viele Ehrenamtlichen spenden einen großen Teil ihrer Zeit für die Arbeit im Verein. Von entscheidender Bedeutung für die Ehrenamtlichen ist das Gefühl, ihre knappe Zeit bei der Feuerwehr oder im Musikverein sinnvoll einzusetzen. Nur dann werden sie auf Dauer bleiben.

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