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Lünendonk-Studie über die Prognosen der IS-Anbieter
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Lünendonk GmbH – Gesellschaft für Information und Kommunikation

Lünendonk-Studie über die Prognosen der IS-Anbieter

 Geschäftsführeder Gesellschafter Jörg Hossenfelder. Foto: Lünendonk GmbH

Die Lünendonk®-Studie 2014 mit dem Titel „Führende Industrieservice-Unternehmen in Deutschland“ befragte 36 in Deutschland tätige Industrieservice-Unternehmen zu aktuellen Zahlen, Daten und Fakten. Die Auswertungsergebnisse zeigten auf, wie die Firmen die Prognosen für das kommende Geschäftsjahr sehen und den aktuellen Stand bewerten. 

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

Die aktuelle Lünendonk®-Studie liefert Zahlen, Daten und Fakten von 36 in Deutschland agierenden Industrieservice-Unternehmen (IS). Unter ihnen auch die 15 Führenden. Die Studie gehört zum Leistungsportfolio „Strategic Data Research“ (SDR) der Lünendonk GmbH. Die Auswertungen der Studie werden zusammengestellt und liefern ein Bild über die aktuelle und prognostizierte Lage der befragten Unternehmen.

Anwender investieren nicht in proaktive Instandhaltung

Auf rund 45 Prozent bezifferten die Teilnehmer der Lünendonk®-Studie die Zahl der außerplanmäßigen Arbeitseinsätze im vergangenen Geschäftsjahr 2013. Doch auch für das kommende Jahr gehen die Industrieservice-Anbieter nicht von einer nennenswerten Steigerung des Anteils von planbaren Geschäften aus. Grund hierfür sei auch, dass oftmals nicht das Budget für vorsorgliche Instandhaltung von der Anwenderseite gestellt wird. „Das Geschäft bleibt nach wie vor durch den reaktiven Einkauf von Services im akuten Bedarfsfall geprägt. Langfristige Partnerschaften mit proaktiven Instandhaltungskonzepten sind Modelle, die sich zurzeit erst entwickeln“, kommentiert Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk, diese Entwicklungen.

Technik als Hilfsmittel zur besseren Koordinierung

Allgemein gesprochen, bedeutet Industrieservice lokales Geschäft, außerplanmäßige Instandsetzung- und Reparatureinsätze und damit verbunden, ein hohes Maß an flexibler Verfügbarkeit auf Seiten der Dienstleister. Die Herausforderung hierbei besteht darin, dass es keine Konstanz im Alltagsgeschäft gibt. Die benötigten Service-Kräfte zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung stellen zu können, erfordern organisatorische Hilfsmittel. Hierbei setzten die IS-Anbieter immer stärker auf Smartphones und Tablet PCs. Laut der Lünendonk®-Studie werden diese herkömmlichen oder speziell konzipierten technischen Mittel bereits von 70 Prozent der Unternehmen genutzt.

Schnelle und effiziente Arbeit entscheiden für Auftraggeber

„Im Wissen, dass Flexibilität und kurzfristige Verfügbarkeit im Ernstfall einen erheblichen Wettbewerbsfaktor darstellt, reagieren die Industriedienstleister dementsprechend auf zentrale Kundenanforderungen“, so Sebastian Schramm, Berater bei Lünendonk und Co-Autor der Studie. Service-Qualität ist noch immer ein wichtiger Teil der Erfolgsbewertung der Zusammenarbeit. Auftraggeber sind darauf angewiesen, dass Stillstände und Produktionsausfälle ohne lange Bearbeitungszeit oder hohe Fehlerquoten schnellstmöglich behoben werden. Dies wirkt sich sonst drastisch auf ihren globalen Wettbewerb aus. Kann solch ein Service nicht gewährleistet werden, stehe die IS-Anbieter vor einem Kundenverlust.

Das Bundeswirtschaftsministerium über die Wachstumsprognosen

Die Prognose des Wirtschaftswachstums in Deutschland wurde vom Bundeswirtschaftsministerium zuletzt von 1,8 auf 1,2 Prozent nach unten korrigiert. Für das kommende Jahr wird ein Plus von 1,3 statt bisher 2,0 Prozent erwartet. Diese Zahlen decken sich auch mit den Umsatzentwicklungen der befragten IS-Anbieter aus dem Jahr 2013. Wachsende Fremdvergabequoten stimmen diese allerdings positiv hinsichtlich der konjunkturellen Entwicklung.

Energiewende birgt Risiken und Chancen

Unsicherheit herrscht allerdings durch die angekündigte Energiewende. Die Neugestaltung der Energieversorgung gefährdet neue Investitionen und hat eine mögliche Abwanderungswelle in das günstigere Ausland zur Folge – so die Befürchtungen der teilnehmenden IS-Anbieter der Lünendonk®-Studie. Fast 40 Prozent sehen ihre Branche, 25 Prozent ihren eignen Betrieb dadurch bedroht. 60 Prozent zeigten sich aber optimistisch, als Industriedienstleister eine tragende Rolle innerhalb dieser volkswirtschaftlichen Aufgaben übernhemen zu können. „Wenn die IS-Anbieter ihre Kompetenz im Energiemanagement weiter ausbauen und ihre Kunden Effizienzkonzepte für Einsparungen anbieten, können sie ihre Position als Partner der Industrie nachhaltig stärken und einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt des Wirtschaftsstandortes Deutschland leisten“, so Schramm.

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