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IHK Schwaben
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IHK Schwaben

IHK Schwaben

Die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren haben Defizite im hohen zweistelligen Millionenbereich angehäuft. Die Wirtschaft fordert nun ein tragfähiges Konzept ohne Denkverbote.

Die Defizite im hohen zweistelligen Millionenbereich mussten und müssen von der Stadt Kaufbeuren und dem Landkreis Ostallgäu geschultert werden. Diese ausschließlich durch Steuermittel – vorwiegend von den Unternehmen – finanzierten Fehlbeträge sind keinesfalls mehr hinnehmbar. Den Gemeinden des Landkreises fehlt durch die stetig steigenden Kreisumlagen ebenso wie der Stadt Kaufbeuren das Geld für zwingend notwendige Investitionen an anderen Stellen. Beispiele sind die Bildung und das Sozialwesen (Schulen und Kindergärten), der kommunale Straßenbau oder wichtige und drängende öffentliche Aufgaben in den Gemeinden.

Keine Denk- und Umsetzungsverbote

Vor diesem Hintergrund begrüßt die IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren und Ostallgäu als Vertreter der regionalen Wirtschaft die momentane grundlegende Überprüfung des Klinikkonzepts mit aktuell fünf Häusern. Auf dieser erstmals professionell erstellten Basis können entsprechende Lösungen entwickelt werden. Hierbei darf es jedoch keine Denk- und Umsetzungsverbote geben.

Kliniken müssen wirtschaftlich tragbar sein

„Das Ziel muss vielmehr eine Klinikstruktur in unserer gesamten Region sein, die mittel- bis langfristig tragfähig und wirtschaftlich darstellbar ist – selbstverständlich unter Beibehaltung des von der Bevölkerung zu recht geforderten hohen Standards in der medizinischen Versorgung“, meint Gerhard Schlichtherle, der Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung. Die derzeitigen öffentlichen Vorfestlegungen, egal von welcher Seite, beobachten die Unternehmen daher mit großer Sorge. „Noch sind wir selbst Herr des Handelns. Wir müssen allerdings jetzt die notwendigen, teilweise sicherlich schmerzhaften Entscheidungen treffen, um die Wirtschaftlichkeit und damit die Überlebensfähigkeit der Kliniken als Ganzes sicherstellen zu können“ ergänzt Schlichtherle weiter.

Konzentration von Fachrichtungen

Ein Blick über den Tellerrand hinaus zeigt, dass andere Kommunen und Landkreise ähnlich gelagerte Probleme erfolgreich lösen konnten. Die Reduzierung von Bettenkapazitäten bzw. die mögliche Schließung einzelner Standorte ging nicht notwendigerweise mit Qualitätseinbußen einher. Die Unternehmen werben daher für die Bereitschaft in der Bevölkerung, unter diesen Voraussetzungen geringfügig weitere Anfahrtswege für die stationäre Versorgung zu akzeptieren.

Wirtschaftlichkeit und Versorgung vor Ort

Angesichts dieser Maßgaben gilt es nun, die richtigen ökonomischen und strukturellen Entscheidungen vorzubereiten und konsequent umzusetzen. Einschnitte und Kompromisse werden nach Ansicht der Unternehmen unvermeidbar sein. Hier müssen die wirtschaftliche Notwendigkeiten des Klinikbetriebs und der berechtigte Wunsch der Menschen in der Region nach einer wohnortnahen, medizinisch hochwertigen Versorgung vereint werden. Weiterhin sind die Bedürfnisse unserer leistungsstarken Unternehmen und der dort beschäftigten Arbeitnehmer, z.B. bei der schnellen Versorgung von Arbeitsunfällen, angemessen zu berücksichtigen.

„Schwarze Null“ als Ziel

Ziel muss das Konzept dafür geeignet sein, die medizinische Versorgung im notwendigen Maß zu sichern. Dabei müssen die Betriebs-Ergebnisse der Kliniken in den kommenden Jahren wieder zu einer „schwarzen Null“ zu führen und mittel- bis langfristig dort zu halten – wenn nötig auch durch Schließung einzelner Häuser. „Uns ist bewusst, welche Tragweite die anstehenden Entscheidungen haben. Wir stehen daher selbstverständlich allen Klinikverantwortlichen für produktive und sachliche Gespräche, Diskussionen und Unterstützungen zur Verfügung. Wir sind Teil der Gesellschaft und wollen unseren Teil dazu beitragen, konstruktiv im Sinne einer wirtschaftlichen Sanierung der Kliniken mitzuwirken“ sagt Schlichtherle abschließend.

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