Landrätin Zinnecker

Gemeinde Aitrang wünscht sich eigenen Bahnhalt

Maria Rita Zinnecker lässt sich von Hans-Dieter Dietrich (2.v.l.) die Firma zeigen. Foto: Landratsamt Ostallgäu
Bei ihrem Besuch informierte sich Landrätin Maria Rita Zinnecker über Probleme und Wünsche der Kommune und warf einen Blick in die Dietrich AG.

Rund 2.000 Einwohner zählt Aitrang. Der Gemeinde im Landkreis Ostallgäu geht es gut. Eine intakte Infrastruktur, stabile Geburtenzahlen und geordnete Finanzen lassen die Gemeinde optimistisch in die Zukunft blicken, wie Bürgermeister Jürgen Schweikart, sein Stellvertreter Hubert Eble und drei weitere Gemeinderatsmitglieder unisono versicherten. Nur bei der Verkehrsanbindung mit dem ÖPNV gibt es Probleme.

Mobilitätsdialog soll helfen

Auf dem Wunschzettel der Räte steht eine bessere Anbindung des Ortes an den Öffentlichen Personennahverkehr. Der Grund: Die Gemeinde sieht sich hier in nahezu alle Richtungen abgehängt. Besonders wichtig war das Thema Bahnhalt. Seit einigen Jahren versucht Aitrang einen solchen zu installieren. „Der in Kürze im Landratsamt stattfindende Mobilitätsdialog bietet die Möglichkeit, Gespräche mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft zu führen und dem Anliegen Nachdruck zu verleihen“, bot Landrätin Zinnecker an.

Ärztemangel in der Kommune

„Oberste Priorität hat für uns die Ansiedlung eines Allgemeinarztes, nachdem Dr. Zeller zum Ende des vergangenen Jahres in den Ruhestand gegangen ist“, erläuterte Bürgermeister Schweikart. „Ein erster Baustein dazu wird die Modernisierung der Arztpraxis durch die Gemeinde sein, welche ab dem Frühjahr 2018 angegangen wird.“ Mit der Ausweisung eines neuen Baugebiets und eines sich abzeichnenden Gewerbegebiets sei die Gemeinde „gut aufgestellt“ und biete Familien und mittelständischen Unternehmen eine Perspektive, führte Schweikart weiter aus.

Unternehmen in Aitrang

Ansässig ist bereits die Dietrich AG. Bei einer Betriebsbesichtigung konnte sich die Landrätin ein Bild vom Unternehmen machen. Seniorchef Hans-Dieter Dietrich und Prokurist Thomas Königsberger von der Dietrich AG führten durch die Räumlichkeiten des Spezialisten für Lüftungs- und Klimatechnik. Sie stellten auszugsweise Referenzen und das Leistungsportfolio vor.

Welche Synergien erzielt werden und welche Vorteile für die Kunden entstehen können, wenn Hand in Hand gearbeitet wird, erläuterten die beiden Geschäftsführer und Bodenspezialisten Martin Börmann und Hans-Jörg Bader (Aitranger Estrich und 3B Bodenbeläge). Die Firmen verfügen seit vielen Jahren über einen guten Ruf weit über die Allgäuer Grenzen hinaus.

Andreas Moser hat vor einigen Jahren den elterlichen Bauernhof zur Bäckerei umgebaut und trägt nun mit dem umfassenden Sortiment seines Marktes zur Nahversorgung in Aitrang bei.

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