Sanierungs-Programm

Förderstopp im Ostallgäu: Gelder für Einzelprojekte ausgeschöpft

Landrätin Maria Rita Zinnecker freut sich über die zusätzlichen Fördermittel. Foto: Landratsamt Ostallgäu
Im Sanierungs-Förderprogramm des Landkreises Ostallgäu gilt nun ab sofort ein Förderstopp für Einzelmaßnahmen: Wegen der anhaltend sehr hohen Nachfrage können Einzelmaßnahmen im laufenden Jahr nicht mehr gefördert werden.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz und dem Ergebnis. Das Programm ist nachhaltiger Klimaschutz“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Das zusammen mit dem Energie- und Umweltzentrum eza! aufgelegte Programm wurde im Jahr 2016 gestartet.

„Ein echter Mehrwert für die Wirtschaft in der Region“

Ziel des Förderprogramms war und ist es, den Bauherren angesichts der steigenden Komplexität ganz konkrete Hilfestellung zu geben und gleichzeitig die Qualität der energetischen Sanierungen im Ostallgäu spürbar anzuheben. Das Programm legt den Fokus auf regionale Planer und Handwerker. „Es bietet so auch einen echten Mehrwert für die Wirtschaft in der Region“, sagt Zinnecker. Sanierer können vom Landkreis bis zu 100 Prozent der Kosten für Beratung und Baubegleitung erhalten.

Baubegleitung und Vor-Ort-Beratung bilden Förderprogramm

Das Förderprogramm setzt sich aus zwei kombinierbaren Säulen zusammen: Der Baubegleitung, also der fachlichen Beratung während der Sanierung, sowie der Vor-Ort-Beratung samt Erstellung eines Sanierungsfahrplans. Um die Vor-Ort-Beratung in Anspruch nehmen zu können, muss der Antragsteller gleichzeitig eine Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), das auch für die Förderung der Energieeffizienz zuständig ist, beantragen. Das BAFA übernimmt bis zu 60 Prozent der Kosten der Beratung, der Landkreis legt noch einmal 20 Prozent (maximal 350 Euro) drauf.

Landkreis fördert bis zu 50 Prozent der Kosten

Um von der Baubegleitung profitieren zu können, muss gleichzeitig eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden. Die KfW fördert bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, der Landkreis legt noch einmal 50 Prozent drauf. Maximal bezuschusst der Landkreis die Vorhaben mit bis zu 4.000 Euro. Die Höhe der Förderung bemisst sich an einem Punktekatalog. Dieser berücksichtigt Kriterien wie regionale Planer und Handwerker oder den Einsatz nachwachsender Rohstoffe.

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Landkreis fördert bis zu 50 Prozent der Kosten

Um von der Baubegleitung profitieren zu können, muss gleichzeitig eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen werden. Die KfW fördert bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten, der Landkreis legt noch einmal 50 Prozent drauf. Maximal bezuschusst der Landkreis die Vorhaben mit bis zu 4.000 Euro. Die Höhe der Förderung bemisst sich an einem Punktekatalog. Dieser berücksichtigt Kriterien wie regionale Planer und Handwerker oder den Einsatz nachwachsender Rohstoffe.

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