Auszeichnung

Epple aus dem Ostallgäu gewinnt TOP 100 - Preis

Seit 1993 wird der TOP 100 Preis verliehen. Dieser zeichnet Unternehmen mit besonderen Innovationsleistungen aus. Einer der diesjährigen Sieger ist die Firma Epple aus Wald im Ostallgäu. Hier hat die Jury besonders die Nachhaltigkeit des Unternehmens überzeugt.

Die Epple GmbH aus Wald hat bei der 26. Ausgabe des Innovationswettbewerbs TOP 100 den Sprung unter die Besten geschafft. Das   Unternehmen wurde deshalb am 28. Juni von dem Mentor des Wettbewerbs, Ranga Yogeshwar, sowie dem wissenschaftlichen Leiter des Vergleichs, Prof. Dr. Nikolaus Franke, und compamedia in der Frankfurter Jahrhunderthalle ausgezeichnet. Anhand einer wissenschaftlichen Systematik bewertet TOP 100 das Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte Epple mit 30 Mitarbeitern besonders mit seinem Innovationserfolg. 

Überschüssige Energie wird in Heizungen gespeist

Das TOP 100-Unternehmen setzt auf nachhaltige und ganzheitliche Energiekonzepte, bei denen ökonomische und ökologische Aspekte ganz vorne stehen sollen. Das Allgäuer Unternehmen agiert dabei mit Solar, Heizung, Elektro und Bad stellt Komplettsysteme aus Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Biomasse mit der passenden Speichertechnik. Das Besondere daran: Der Stromüberschuss wird wieder automatisch in die Heizung eingespeist. Der Top-Innovator hat hierfür die Heizungstechnik und den Elektroanlagenbau miteinander verbunden und damit eine Schnittstelle geschaffen, die es bisher so nicht gab. „Unsere Techniker sind im Außendienst immer wieder auf die gleichen Themen gestoßen. Der Markt dafür war da, es gab bisher nur keine passende Lösung. Die haben wir dann selbst entwickelt“, erklärt der Geschäftsführer Friedrich Epple. 20 Projekte dieser Art realisiert Epple pro Jahr.

Nachhaltigkeit am Standort

Das Motto „Natürlich nachhaltig“ wird vom Top-Innovator aus dem Ostallgäu nicht nur vermarktet, sondern auch firmenintern gelebt. So wird beispielsweise das Firmenelektroauto mit selbst produziertem Solarstrom an der firmeneigenen Solartankstelle geladen. Rund 50.000 Kilowattstunden hat das mittelständische Unternehmen dank Solarthermie- und Photovoltaikanlagen eingespart. Das 2016 eingeweihte Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude von Epple ist in seiner Energiebilanz nicht nur autark, es erwirtschaftet sogar einen Energieüberschuss. „Das Ziel ist, möglichst unabhängig von Stromanbietern zu sein. Das zu erreichen macht uns wirklich großen Spaß und treibt uns dazu an, immer wieder Neues auszuprobieren.“

Über TOP 100

Der Wettbewerb TOP 100 vergibt seit 1993 mit compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW.

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Auszeichnung

Epple aus dem Ostallgäu gewinnt TOP 100 - Preis

Seit 1993 wird der TOP 100 Preis verliehen. Dieser zeichnet Unternehmen mit besonderen Innovationsleistungen aus. Einer der diesjährigen Sieger ist die Firma Epple aus Wald im Ostallgäu. Hier hat die Jury besonders die Nachhaltigkeit des Unternehmens überzeugt.

Die Epple GmbH aus Wald hat bei der 26. Ausgabe des Innovationswettbewerbs TOP 100 den Sprung unter die Besten geschafft. Das   Unternehmen wurde deshalb am 28. Juni von dem Mentor des Wettbewerbs, Ranga Yogeshwar, sowie dem wissenschaftlichen Leiter des Vergleichs, Prof. Dr. Nikolaus Franke, und compamedia in der Frankfurter Jahrhunderthalle ausgezeichnet. Anhand einer wissenschaftlichen Systematik bewertet TOP 100 das Innovationsmanagement mittelständischer Unternehmen. In dem unabhängigen Auswahlverfahren überzeugte Epple mit 30 Mitarbeitern besonders mit seinem Innovationserfolg. 

Überschüssige Energie wird in Heizungen gespeist

Das TOP 100-Unternehmen setzt auf nachhaltige und ganzheitliche Energiekonzepte, bei denen ökonomische und ökologische Aspekte ganz vorne stehen sollen. Das Allgäuer Unternehmen agiert dabei mit Solar, Heizung, Elektro und Bad stellt Komplettsysteme aus Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder Biomasse mit der passenden Speichertechnik. Das Besondere daran: Der Stromüberschuss wird wieder automatisch in die Heizung eingespeist. Der Top-Innovator hat hierfür die Heizungstechnik und den Elektroanlagenbau miteinander verbunden und damit eine Schnittstelle geschaffen, die es bisher so nicht gab. „Unsere Techniker sind im Außendienst immer wieder auf die gleichen Themen gestoßen. Der Markt dafür war da, es gab bisher nur keine passende Lösung. Die haben wir dann selbst entwickelt“, erklärt der Geschäftsführer Friedrich Epple. 20 Projekte dieser Art realisiert Epple pro Jahr.

Nachhaltigkeit am Standort

Das Motto „Natürlich nachhaltig“ wird vom Top-Innovator aus dem Ostallgäu nicht nur vermarktet, sondern auch firmenintern gelebt. So wird beispielsweise das Firmenelektroauto mit selbst produziertem Solarstrom an der firmeneigenen Solartankstelle geladen. Rund 50.000 Kilowattstunden hat das mittelständische Unternehmen dank Solarthermie- und Photovoltaikanlagen eingespart. Das 2016 eingeweihte Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude von Epple ist in seiner Energiebilanz nicht nur autark, es erwirtschaftet sogar einen Energieüberschuss. „Das Ziel ist, möglichst unabhängig von Stromanbietern zu sein. Das zu erreichen macht uns wirklich großen Spaß und treibt uns dazu an, immer wieder Neues auszuprobieren.“

Über TOP 100

Der Wettbewerb TOP 100 vergibt seit 1993 mit compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW.

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