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Ein Sprung nach vorne für das Allgäu
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IHK Schwaben

Ein Sprung nach vorne für das Allgäu

Die IHK-Regionalversammlungen Kempten und Oberallgäu sowie Kaufbeuren und Ostallgäu begrüßen Verbesserungen im Bahnverkehr ins und aus dem Allgäu. Jahre alte Forderungen aus Wirtschaft und Politik werden umgesetzt.

Die IHK-Regionalversammlungen Kempten und Oberallgäu sowie Kaufbeuren und Ostallgäu begrüßen die in der vergangenen Woche veröffentlichten deutlichen Verbesserungen für das Allgäu beim Fahrplan-Wechsel der Deutschen Bahn am 11. Dezember 2011.

Schnellere Verbindungen ins Allgäu

Durch eine Verlegung der Regional-Expresszüge zwischen Ulm und Kempten bzw. Oberstdorf werden künftig in Ulm die Anschlüsse von und zu den ICE-Zügen erreicht. „Damit wird eine langjährige Forderung von Wirtschaft und Politik aus dem Allgäu umgesetzt“, freute sich Markus Brehm, der Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Kempten und Oberallgäu. Bislang mussten Fahrgäste aus Memmingen, Kempten und dem Oberallgäu beim Umsteigen in Ulm in der Regel etwa 50 Minuten warten. Nun verkürzen sich Reisen im Fernverkehr über Ulm hinaus um 30 bis 40 Minuten. „Das macht die Bahnanreise aus den nördlichen Bundesländern ins Allgäu wesentlich attraktiver und ist deshalb ein großer Fortschritt auch für den Tourismus“, ergänzte IHK-Vizepräsident Robert Frank.

Schwäbische Wirtschaft und Augsburg profitieren mit

Zugleich werden auch die Umsteige-Anschlüsse aus dem Allgäu an die ICEs in Augsburg in Richtung Nürnberg, Hamburg und Berlin erheblich verbessert. „Das macht die Nutzung der Bahn auch auf diesen Verbindungen attraktiver. Es erspart vielen Reisenden den teureren Umweg über München und die Nachfrage stärkt den ICE-Halt in Augsburg, der für die Wirtschaft in ganz Schwaben wichtig ist“, sagte Gerhard Schlichtherle, der Vorsitzende der IHK-Regionalversammlung Kaufbeuren und Ostallgäu.

In weniger als einer Stunde von Augsburg nach Kempten

Den „seit Jahren angekündigten überfälligen Qualitätssprung“ erlebt das Angebot nach den Worten Brehms auf der südlichen Allgäu-Strecke über Kaufbeuren und Kempten nach Lindau mit dem Start des Neigetechnik-Betriebes. Die Züge, die sich ähnlich wie ein Motorrad-Fahrer in die Kurve legen, verkürzen zum Beispiel die Fahrt zwischen Augsburg und Kempten um rund 15 Minuten, zwischen Augsburg und Lindau um zum Teil mehr als eine halbe Stunde. Damit braucht der Zug zwischen Kempten und Augsburg erstmals unter einer Stunde. Lindau ist nun von Augsburg aus in knapp zwei Stunden erreichbar und damit schneller über Kempten als über Memmingen.

Ausbau der Strecke München-Memmingen-Lindau bis 2017 vorgesehen

Aus Sicht der Wirtschaft sei es nun wichtig, auch die Strecke München–Memmingen–Lindau zu beschleunigen, wo dies mit der Elektrifizierung und dem Neigetechnik-Ausbau bis 2017 vorgesehen und in dieser Woche von der Deutschen Bahn bekräftigt worden sei. Ebenso die Strecke Ulm–Oberstdorf. „Diese beiden Strecken verlaufen parallel zu inzwischen hervorragend ausgebauten Autobahnen und Bundesstraßen. Hier muss die Bahn mit Tempo punkten, wenn sie nicht ins Hintertreffen geraten will“, sagte Schlichtherle.

Weitere Informationen unter www.schwaben.ihk.de