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Ein Grund für die Teilnahme ist u.a. die immer breiter werdende Vielfalt der Gesellschaft. Hinzu kommt auch der Wunsch, interkulturelle Öffnung als wesentlichen Bestandteil in die Zukunfts-Planung zu integrieren. Die Schulungs-Maßnahmen für Leitungs- und Fachkräfte aus den Bereichen Altenpflege und Sozialarbeit wurden aus dem Programm „Rückenwind“ des Europäischen Sozialfonds finanziert. Über das Generalsekretariat des Deutschen Roten Kreuzes in Berlin wurde es für die Ostallgäuer Führungskräfte an den Standorten Marktoberdorf und Füssen durchgeführt.
IKÖ-Seminarefanden in Göttingen statt
Zentraler Schulungsort, an dem auch die Abschluss-Veranstaltung stattfand, war Göttingen. Bundesweit hatten an dem Projekt außer dem Ostallgäu noch rund 50 weitere Rot-Kreuz-Kreisverbände aus ganz Deutschland teilgenommen. Trainerin Engelinde Kramer vom Kölner Institut „Pro Dialog“ gab innerhalt eines Jahres die Schulungen. Sie vermittelte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern weiterführende Kenntnisse in der Auseinandersetzung mit anderen Kulturen im Arbeitsalltag. Es war spezifisch ausgelegt auf die verschiedenen Tätigkeitsbereiche des BRK Kreisverbandes Ostallgäu wie Pflege und Betreuung, aber auch Fahrdienste oder Sozialarbeit. Auf dem Lehrplan standen theoretisches Wissen und praktische Übungen. Außerdem noch plastisch geschilderte Erfahrungen aus der langjährigen Berufspraxis von Engelinde Kramer.
Das BRK über die IKÖ-Seminare
Gemeinsam mit ihren Führungskräften setzten sich die Teilnehmer mit den interkulturellen Erfahrungen im Rahmen des Berufsalltags auseinander. Anschließend wurden in der Gruppe Lösungsansätze erarbeitetet. „Im Umgang mit Menschen aus fremden Kulturen, das heißt in unserem Fall meist Menschen mit Migrations-Hintergrund, kommt es leider immer wieder zu Missverständnissen oder Problemen, verursacht beispielsweise durch Vorurteile auf beiden Seiten, unterschiedliches Kommunikations-Verhalten oder Sprachbarrieren“, erklärt Werner Ehrmanntraut, Leiter der Personalabteilung beim Ostallgäuer BRK-Kreisverband. Die IKÖ-Seminare seien ein wertvoller Schritt, um den eigenen Umgang mit anderen Kulturen bewusst zu reflektieren und positive Zukunftskonzepte zu entwickeln.
Die Teilnehmer des BRK
Ehrmanntraut, Renate Dantinger (Leiterin der Sozialen Arbeit beim BRK) und Alexander Denzel (Sachgebietsleiter Ausbildung) nahmen an den IKÖ-Seminaren teil. Die „frischgebackenen“ IKÖ-ManagerInnen bekamen anerkennende Worte von Lutz Engeling (Leiter des Gesamtprojekts) sowie von Dr. Volkmar Schön (Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes). Zudem wurden die Teilnehmer im Rahmen der Abschlussveranstaltung in Göttingen mit jeweils einem Zertifikat belohnt.