Soziales Engagement

Arbeitsgemeinschaft aus Kaufbeuren feiert 30-Jähriges Jubiläum

Zum 30-jährigen Jubiläum besuchte die Offene Behindertenarbeit (OBA) aus Kaufbeuren-Ostallgäu den Landkreis mit einem Sensibilisierungsparcous. Ziel war es, ein Bewusstsein für die Diversität körperlicher Beeinträchtigungen zu schaffen.

„Wir wollten zu unserem 30-jährigen Jubiläum bewusst ganz etwas anderes machen. Keinen Festakt, sondern Aufmerksamkeit schaffen für unser Hauptaugenmerk: Die Sensibilisierung für Behinderungen, gerade im Bereich der Jugendlichen.“, so Renate Dantinger vom Kreisverband Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Spricht sie von „Wir“ und „Uns“, meint sie die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Behindertenarbeit (OBA) Ostallgäu-Kaufbeuren, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiert.

„Jugendliche gehen offener mit dem Thema Behinderung um“

Tobias Henkel, Mitarbeiter der Wertachtal-Werkstätten und selbst nach einem Autounfall vor 16 Jahren von einer Behinderung betroffen, war ebenfalls vor Ort. „Ich bin gerne hier, denn so kann ich Einblicke in meine Perspektive geben, das ist schon wichtig auf so einer Tour, auch wenn es für junge Menschen manchmal erschütternd ist. Doch Jugendliche trauen sich mehr, stellen Fragen und gehen offener mit dem Thema Behinderung um.“ Er hilft auch bei gemeinsamen Schulprojekten, die von den Mitarbeitern der OBA ganzjährig angeboten und durchgeführt werden, aus.

Das war auf dem Aktionstag geboten

Das OBA-Team tourte mit einem „Sensibilisierungs-Mobil“ während einer Woche durch den Landkreis. Organisiert wurde die Aktion von Mitarbeitern des BRK, des Caritasverbands Ostallgäu, der Lebenshilfe Ostallgäu und der Katholisch-Evangelischen Sozialstation Kaufbeuren. Auch ein Test-Parcours wurde aufgebaut. Dieser sollte den Jugendlichen ein Gefühl für verschiedene körperliche Beeinträchtigungen geben. So konnte beispielsweise eine Autismus-simulierende Brille aufgesetzt oder ein Altersanzug angezogen werden.

Den „Sensi-Tag“ gibt es bereits seit über 15 Jahren

Ins Leben gerufen wurde der Aktionstag in Marktoberdorf bereits im Jahr 2003, angestoßen durch die damalige Verantwortliche des Landkreises, Waltraud Joa, den Kreisjugendring Ostallgäu und die OBA. Die Zusammenarbeit mit den regionalen und überregionalen Partnern sowie das aktive Einbringen in der Region ist nach wie vor eines der Hauptaugenmerke der OBA.

„Wir bündeln die vorhandenen Ressourcen und Stärken jedes einzelnen Trägers, um so im Verbund ein vielfältiges Angebot zu schaffen – und das für jeden, egal ob mit oder ohne Behinderung“, erklärt Dantinger.

In den letzten zehn Jahren hätten so rund 25.000 Nutzer die Angebote der OBA in Anspruch genommen, es wurden circa 15.000 Beratungen während dieses Zeitraumes durch die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft durchgeführt und rund 105.000 Betreuungs- und Assistenzstunden erbracht.

So sahen politische Akteure die Aktion

Den besonderen Wert einer solchen Initiative hob auch Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell in seinen Grußworten hervor: „Die Begriffe Integration und Inklusion verwendet jeder, oftmals aber ohne deren Ausmaß zu kennen. Dementsprechend ist es wichtig, zu sensibilisieren.“ Welch hohen Stellenwert die Gesundheit vor allem in höherem Alter erlange, hob der Zweite Bürgermeister, Gerhard Bucher, hervor. „Wir können alle schnell selbst zu Betroffenen werden, da ist die Auseinandersetzung mit dem Thema umso dringlicher.“

Soziales Engagement

Arbeitsgemeinschaft aus Kaufbeuren feiert 30-Jähriges Jubiläum

Zum 30-jährigen Jubiläum besuchte die Offene Behindertenarbeit (OBA) aus Kaufbeuren-Ostallgäu den Landkreis mit einem Sensibilisierungsparcous. Ziel war es, ein Bewusstsein für die Diversität körperlicher Beeinträchtigungen zu schaffen.

„Wir wollten zu unserem 30-jährigen Jubiläum bewusst ganz etwas anderes machen. Keinen Festakt, sondern Aufmerksamkeit schaffen für unser Hauptaugenmerk: Die Sensibilisierung für Behinderungen, gerade im Bereich der Jugendlichen.“, so Renate Dantinger vom Kreisverband Ostallgäu des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK). Spricht sie von „Wir“ und „Uns“, meint sie die Arbeitsgemeinschaft der Offenen Behindertenarbeit (OBA) Ostallgäu-Kaufbeuren, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiert.

„Jugendliche gehen offener mit dem Thema Behinderung um“

Tobias Henkel, Mitarbeiter der Wertachtal-Werkstätten und selbst nach einem Autounfall vor 16 Jahren von einer Behinderung betroffen, war ebenfalls vor Ort. „Ich bin gerne hier, denn so kann ich Einblicke in meine Perspektive geben, das ist schon wichtig auf so einer Tour, auch wenn es für junge Menschen manchmal erschütternd ist. Doch Jugendliche trauen sich mehr, stellen Fragen und gehen offener mit dem Thema Behinderung um.“ Er hilft auch bei gemeinsamen Schulprojekten, die von den Mitarbeitern der OBA ganzjährig angeboten und durchgeführt werden, aus.

Das war auf dem Aktionstag geboten

Das OBA-Team tourte mit einem „Sensibilisierungs-Mobil“ während einer Woche durch den Landkreis. Organisiert wurde die Aktion von Mitarbeitern des BRK, des Caritasverbands Ostallgäu, der Lebenshilfe Ostallgäu und der Katholisch-Evangelischen Sozialstation Kaufbeuren. Auch ein Test-Parcours wurde aufgebaut. Dieser sollte den Jugendlichen ein Gefühl für verschiedene körperliche Beeinträchtigungen geben. So konnte beispielsweise eine Autismus-simulierende Brille aufgesetzt oder ein Altersanzug angezogen werden.

Den „Sensi-Tag“ gibt es bereits seit über 15 Jahren

Ins Leben gerufen wurde der Aktionstag in Marktoberdorf bereits im Jahr 2003, angestoßen durch die damalige Verantwortliche des Landkreises, Waltraud Joa, den Kreisjugendring Ostallgäu und die OBA. Die Zusammenarbeit mit den regionalen und überregionalen Partnern sowie das aktive Einbringen in der Region ist nach wie vor eines der Hauptaugenmerke der OBA.

„Wir bündeln die vorhandenen Ressourcen und Stärken jedes einzelnen Trägers, um so im Verbund ein vielfältiges Angebot zu schaffen – und das für jeden, egal ob mit oder ohne Behinderung“, erklärt Dantinger.

In den letzten zehn Jahren hätten so rund 25.000 Nutzer die Angebote der OBA in Anspruch genommen, es wurden circa 15.000 Beratungen während dieses Zeitraumes durch die Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft durchgeführt und rund 105.000 Betreuungs- und Assistenzstunden erbracht.

So sahen politische Akteure die Aktion

Den besonderen Wert einer solchen Initiative hob auch Marktoberdorfs Bürgermeister Dr. Wolfgang Hell in seinen Grußworten hervor: „Die Begriffe Integration und Inklusion verwendet jeder, oftmals aber ohne deren Ausmaß zu kennen. Dementsprechend ist es wichtig, zu sensibilisieren.“ Welch hohen Stellenwert die Gesundheit vor allem in höherem Alter erlange, hob der Zweite Bürgermeister, Gerhard Bucher, hervor. „Wir können alle schnell selbst zu Betroffenen werden, da ist die Auseinandersetzung mit dem Thema umso dringlicher.“

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