Markt erholt sich

AGCO will Umsätze 2018 weiter steigern

Martin Richenhagen von der AGCO Corporation. Foto: AGCO GmbH
Anfang Februar veröffentlicht AGCO die abschließenden Geschäftszahlen für 2017. Diese sollen im laufenden Jahr übertroffen werden.

Im vierten Quartal 2017 belief sich der Nettoumsatz auf circa 2,5 Milliarden US-Dollar. Das entspricht rund 20,7 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Insgesamt erwirtschaftete AGCO einen Umsatz von circa 8,3 Milliarden US-Dollar, was einen Anstieg von circa 12,1 Prozent gegenüber 2016 bedeutet.

Finanzziele für 2017 erreicht

„Stabile Märkte und eine solide operative Umsetzung haben es AGCO ermöglicht, die Finanzziele für 2017 zu erreichen und im Vergleich zu 2016 bessere Ergebnisse zu liefern“, so Martin Richenhagen, AGCOs Chairman, President und Chief Executive Officer. „Nach drei Jahren starker Marktrückgänge erholt sich die weltweite Nachfrage nach Landmaschinen wieder langsam.“

Traktoren und Mähdrescher stärker gefragt

Dennoch verlief 2017 nicht geradlinig. „Die Umsätze mit Landtechnik waren im Jahr 2017 gemischt. Die Nachfrage nach Traktoren und Mähdreschern war höher als im letzten Jahr. Der Absatz in anderen Landmaschinensegmenten blieb weiterhin schwach. Insgesamt erwarten wir, dass der Absatz von Traktoren 2018 im Vergleich zu 2017 relativ gleich bleibt. Bei Mähdreschern und Heumaschinen erwarten wir leichte Zuwächse.“

Höhere Nachfrage der Rohstoffe

Positiv auf die Käufe soll sich auswirken, dass der aktuelle Bestand an Landmaschinen in Nordamerika zunehmend älter wird. Die wachsende Weltbevölkerung spielt ebenfalls eine Rolle: „Die zunehmende Nachfrage nach landwirtschaftlichen Rohstoffen, die von der wachsenden Weltbevölkerung, dem steigenden Verzehr von Proteinen in Schwellenländern sowie der Nutzung von Biokraftstoffen getrieben wird, wird voraussichtlich höhere Einkommen für die Landwirte und damit günstige Bedingungen für unsere Branche bringen.“

Das erwartet AGCO von diesem Jahr

„Im Laufe der letzten Jahre haben wir intensiv an Strategien zur Kostensenkung in den Bereichen Einkauf, Produktivität der Werke sowie Produktentwicklung gearbeitet. Damit stehen wir jetzt gut gerüstet da, um neue Wachstumschancen zu verfolgen.“ Für 2018 prognostiziert Richenhagen weitere Gewinnsteigerungen. Dies sei den positiven Trends auf den Hauptmärkten geschuldet. Es wird in allen Regionen eine relativ stabile Nachfrage erwartet. Der Nettoumsatz wird voraussichtlich bei rund 9,1 Milliarden US-Dollar liegen. Geplant sind außerdem langfristige Investitionen um die Werke effizienter zu machen.

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