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ver.di befürwortet die Frauenquote
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ver.di Bayern

ver.di befürwortet die Frauenquote

ver.di will die Frauenquote. Foto: Tim Reckmann / pixelio

ver.di Bayern begrüßt das Gesetz zur Frauenquote. Jedoch plädieren sie weiter dafür zwischen Arbeitnehmer und –geber zu trennen. Luise Klemens und Bettina Messinger legten ihre Gründe dar.

von Alexandra Hetmann, Online-Redaktion

ver.di Bayern begrüßt das – morgen zur Verabschiedung anstehende Gesetz – zur Frauenquote. Jedoch plädiert ver.di weiter dafür, eine Quote getrennt nach Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite in Aufsichtsräten einzuführen. „Sonst könnten sich die Arbeitgeber unter Verweis auf den Frauenanteil auf der Arbeitnehmerbank von der Pflicht befreien“, warnte die bayerische ver.di-Chefin Luise Klemens. Anlässlich des Internationalen Frauentages am 08. März legte Klemens ihre Gründe dar.

Bürokratie hätte umgangen werden können

Die Arbeitgeber klagen – wie beim Mindestlohn – über unnötige Bürokratie. Dies sei scheinheilig, kritisiert Bettina Messinger. Messinger ist Frauensekretärin von ver.di Bayern. „Denn längst hätten sie selbst für die paritätische Besetzung von Vorständen und Aufsichtsräten sorgen können. Dann wäre eine Quotenregelung vom Bundesgesetzgeber gar nicht nötig“, stellte Messinger fest.

Frauen verdienen ein Viertel weniger als Männer

Knapp die Hälfte aller Erwerbstätigen in Deutschland ist weiblich. Frauen arbeiten im Schnitt 30,1 Stunden pro Woche, Männer dagegen 39,5 Stunden. Dies zeige, so Messinger,  dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter in die Domäne der Frauen falle. Die Differenz komme unter anderem von der höheren Teilzeitquote der Frauen. Eine weitere Differenz zeigt sich bei der Bezahlung: Der Entgeltunterschied beträgt aktuell 22 Prozent in Deutschland. In Bayern sind es sogar 25 Prozent. „Solange Frauen im Arbeitsleben ein Viertel weniger bekommen als Männer, wird auch die Altersarmut in erster Linie weiblich sein“, warnt Bettina Messinger, „wenn die Politik nicht endlich handelt, steuern wir auf ein gigantisches Problem zu.“

Frauenquote soll Situation ändern

Trotz erhöhter Erwerbsbeteiligung beträgt der Anteil von Frauen in den Aufsichtsräten der 200 größten Unternehmen in Deutschland nur 18,4 Prozent. In den Vorständen dieser Unternehmen sind nur 5,4 Prozent Frauen. „Eine Frauenquote wird aber nicht nur mehr Frauen in Spitzenämter bringen, sondern auch die Beförderungschancen von Frauen der unteren Hierarchieebenen steigern“, erklärte Bettina Messinger.

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