Businesswettbewerb

Projekt „Stadt Up“ fördert Jungunternehmer

Die Initiative „Stadt Up“ aus Krumbach will Rahmenbedingungen schaffen, den Start in die Selbstständigkeit zu erleichtern. Das sind die ersten Gewinner des Businesswettbewerbs.

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung wurden im November 2019 im Krumbacher Rathaus die Preise für den Businesswettbewerb „Stadt Up“ vom Bayerischen Bauminister Dr. Hans Reichhart und von Krumbachs Bürgermeister Hubert Fischer an die Gewinner übergeben. Das Projekt soll mit Hilfe von Beratungsstellen Krumbacher Unternehmern, Vereinen und Verbänden den Start in die Selbstständigkeit erleichtern, unterstützen und möglich machen.

„Ich probiere etwas Neues“, beschrieb Krumbachs Bürgermeister in seiner Begrüßung die Ausgangssituation, welche Menschen motivieren soll, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Es sollen Rahmenbedingungen geschaffen werden, die den Start erleichtern, Erfahrung einbringen und ein Netzwerk zur Verfügung stellen. Dies wiederum motivierte die Stadt und ihre Partner des Projektes „Stadt Up“, einen derartigen Wettbewerb in Krumbach erstmals durchzuführen.

„Der erste Schritt ist der Schwerste“

Unter der fachkundigen Unterstützung der cima Beratung und Management GmbH aus München wurden Partner gesucht, die sich neben der Stadt bereit erklärten, ein Netzwerk zu gründen und Beratungsleistungen zur Verfügung zu stellen. Zielgruppe waren sogenannte Startups oder Unternehmer, die eine Filiale in Krumbach eröffnen wollen. Für Dr. Hans Reichhart sei es ein „starkes Zeichen“ etwas neues zu probieren. „Der erste Schritt ist der Schwerste“, sagte er im weiteren Verlauf seines Grußwortes. Die ersten Schritte zu unterstützen war Idee und Motivation für die Partner, bei „Stadt Up“ dabei zu sein.

Als man im Mai vergangenen Jahres mit einer Auftaktveranstaltung startete, war man sich nicht sicher, ob überhaupt Bewerbungen eingereicht werden. Für das notwendige Marketing stand ein kleines Budget zur Verfügung, das gemeinsam mit den Partnern, laut eigenen Aussagen, effizient eingesetzt wurde. Dass es am Ende fünf Bewerbungen waren, zeigt, dass man einen Nerv getroffen hatte.

Willkommener Nebeneffekt war es auch, dass man mit vielen Krumbacher Immobilienbesitzer in Kontakt gekommen sei. Ebenso sollte durch das Projekt das positive Signal einer wirtschaftsfreundlichen Willkommenskultur in Krumbach verdeutlicht werden.

Das sind die Preisträger

Das Unternehmernetzwerk bewertete die Bewerbungen nach einem vorher festgelegten Kriterienkatalog. Alle Bewerber erhielten zudem die Möglichkeit ihre Unternehmensidee persönlich vorzustellen. Am Ende war man sich in der Jury einig, dass Wolfgang Lambacher mit seiner Idee der patentierten „LW Systeme“ einer der Preisträger sein sollte. Mit seinem Konzept lassen sich verschiedene Produkte wie Fassadenverkleidungen Sichtschutz oder Bodenbeläge herstellen.

Birgit Schlutter mit ihrem Nadelstübchen, das sie selbst betreibt und Marc Hettich, der die Idee einer Plattform für lokalen Journalismus digital und inklusiv in Krumbach und dem Landkreis Günzburg umsetzen möchte, waren die weiteren Preisträger. Wolfgang Lambacher erhielt den ersten Preis. Birgit Schlutter und Marc Hettich teilten sich den 2. Preis.

Neben Urkunden erhielten die Preisträger Gutscheine, die ihnen den Start und die ersten Schritte in der Selbständigkeit erleichtern sollten. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass nicht nur das Netzwerk weiter gepflegt, sondern „Stadt Up“, möglicherweise schon 2020 wiederholt werden soll.

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Willkommener Nebeneffekt war es auch, dass man mit vielen Krumbacher Immobilienbesitzer in Kontakt gekommen sei. Ebenso sollte durch das Projekt das positive Signal einer wirtschaftsfreundlichen Willkommenskultur in Krumbach verdeutlicht werden.

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Birgit Schlutter mit ihrem Nadelstübchen, das sie selbst betreibt und Marc Hettich, der die Idee einer Plattform für lokalen Journalismus digital und inklusiv in Krumbach und dem Landkreis Günzburg umsetzen möchte, waren die weiteren Preisträger. Wolfgang Lambacher erhielt den ersten Preis. Birgit Schlutter und Marc Hettich teilten sich den 2. Preis.

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