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MPA Burgau
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MPA Burgau

MPA Burgau

Die Müllpyrolyse-Anlage Burgau (MPA) hat hohen Besuch bekommen. Der Bürgermeister von Capri wollte sich über die Pyrolyse-Technik informieren.

Das Interesse an der Pyrolysetechnik hält auch im Jahr 2011 unvermindert an. Im ersten Halbjahr haben bereits viele Besucher nicht versäumt, die Müllpyrolyse-Anlage zu besichtigen. Besucher-Gruppen aus dem In- wie aus dem Ausland waren begeistert. Die Müllpyrolyse-Anlage konnte im laufenden Betrieb besichtigt werden. Neben Gästen aus Süd- und Mittelamerika sowie aus Südafrika kamen die Interessenten in diesem Jahr auch wieder aus osteuropäischen Ländern. Zudem in sehr großer Zahl aus Italien. Eine Besonderheit, auch für die Pyrolyseanlage in Burgau stellte dabei der Besuch des Bürgermeisters von Capri dar. Dieser hatte die Anlage am 29. Juni mit einer Delegation aufgesucht. Die Italiener wollten sich über die hier eingesetzte Technik ausführlich informieren.

Die Müllpyrolyse-Anlage Burgau

In der Müllpyrolyseanlage (MPA) Burgau werden Haus- und Sperrmüll bearbeitet. Dies sind aber nicht die einzigen Sonderfälle von Müll, die in der MPA Burgau einen Hafen finden. Hausmüllähnlicher Gewerbemüll sowie Klärschlamm werden in der MPA Burgau über zwei parallel betriebene Schweltrommeln thermisch behandelt.

Das Pyrolyse-Verfahren

Alle angelieferten Abfälle werden bei der MPA Burgau erst einmal gewogen. Dann wird die Abfallart, -menge und –herkunft registriert und in den Grobmüllbunker entleert. Ein Kran nimmt die Abfälle auf und gibt sie in eine Rotorschere zur Zerkleinerung. Die zerkleinerten Abfälle verlassen die Rotorschere über eine Schurre durch die Öffnung in der Bunkerwand. Vom Grobmüllbunker kommen sie in den, wer hätt’s gedacht, Feinmüllbunker.

Calziumhydroxid fürs Verschwelen

Der Feinmüll wird wieder mit dem Kran aufgenommen. Über zwei Trichter gelangt er mit Förderschnecken taktweise zu den Schwelern. An den Füllschächten der Eintragsschleusen sind Dosierschnecken vorhanden.  Diese geben den Abfällen Calziumhydroxid zu. Dies dient der Bindung von sauren Schadstoffen im Verschwelungs-Prozess. Über Stopfschnecken werden die mit Kalksteinmehl konditionierten Abfälle in die Schweltrommeln transportiert.

In den Schweltrommeln hat es 470° C

Die Verschwelung der Abfälle erfolgt unter Luftausschluss. Bei Temperaturen von etwa 470° C bis 500° C  wird der Müll beackert. Dies geschieht in zwei indirekt mit Abgas beheizten Drehtrommeln. Diese sind natürlich etwas größer als die durchschnittliche Waschmaschinen-Trommel. (Abmessungen: Durchmesser 2,20 m; Länge ca. 20 m).

Der Müll wird etwa eine Stunde lang verheizt

Der Müll bleibt etwa eine Stunde in der Drehtrommel. Die Trommel dreht sich auch nur eineinhalb Mal in der Minute. Zur indirekten Beheizung ist jede Schweltrommel mit einem ausgemauerten Gehäuse umgeben. Dieses ist in sechs unabhängig voneinander regelbare Heizzonen unterteilt. An den Außenwänden der Schweltrommeln herrschen Temperaturen von ca. 500° C bis 680° C vor.

Schweler werden mit Unterdruck betrieben

Damit kein Gas austritt, werden die Schweler im Unterdruck betrieben. Abgeschlossen werden die Schweltrommeln von einem Gehäuse. In diesem erfolgten Austrag und Trennung der gasförmigen und festen Pyrolyse-Produkte. Der beim Pyrolyse-Prozess verbleibende feste Rückstand heißt Schwelkoks. Der Schwelkoks wird über den Nassentschlacker und ein nachfolgendes Gurtfördersystem in Container-Mulden abgeführt.

Entschrottung mit Magnet

Vor dem Abwurf in die Containermulden erfolgt eine Entschrottung mit einem Magnetabscheider. Die kohlenstoffhaltigen und staubbeladenen Pyrolysegase werden abgezogen und entstaubt.

http://kaw.landkreis-guenzburg.de/abfallentsorgungsanlagen-burgau.html

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