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DIOXIN Eier
Auch der Landkreis Günzburg bleibt vom Dioxin-Skandal nicht verschont. Nun wurden erste belastete Eier gefunden. Ein Discounter hatte sie verkauft.

Ein Kunde informierte das Landratsamt Günzburg bereits letzte Woche über die Eier. Er hatte sich über die Nummer über die Herkunft der Eier informiert und war skeptisch. Laut der Augsburger Allgemeinen war nach einer Untersuchung klar, dass der Mann recht hatte. Dies bestätigte auch Karl-Heinz Thomann, Sprecher des Landratsamtes, auf Nachfrage.

Schätzung: viele Dioxin-Eier wurden bereits verkauft

Die dioxin-belasteten Eier wurden in einem Discounter im Landkreis Günzburg verkauft. Wo genau, verrät Thomann der Augsburger Allgemeinen nicht. Es gebe allerdings noch keinen Grund zur Sorge, da die Höhe des Dioxins zwar den Warnwert erreicht hätte, nicht aber den Grenzwert. Thomann schätzt, dass die übrigen Eier mit dieser Herkunft bereits verkauft wurden. Verbraucher sollen nun in den Geschäften nachfragen, ob wo die Eier herkommen und ob sie belastet sein könnten.

Kontrollen zeigten keine Dioxin-Verseuchung

Es gibt aber auch Nutznießer des Skandals: alle, die auf Bio setzen. In einigen Supermärkten in der Region werden die Bio-Eier knapp! Auch die Umsätze für Eier auf dem Günzburger Wochenmarkt erhöhten sich. Laut Thomann wurden mittlerweile alle Eier verarbeitenden Betriebe und Fleischereibetriebe in der Region kontrolliert. Dioxin wurde nicht in den Eiern oder im Fleisch gefunden.

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