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Hat Günzburg weniger Arbeitslose als noch vor Corona?
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Agentur für Arbeit

Hat Günzburg weniger Arbeitslose als noch vor Corona?

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Archivbild. Agentur für Arbeit in Augsburg will junge Menschen motivieren. Foto: Agentur für Arbeit
Von Louis Exenberger

Im März läuft ein Großteil der Corona-Maßnahmen aus. Die endemische Entwicklung zeigt sich auch seit Monaten auf den Arbeitsmärkten. Im Landkreis Günzburg scheinen die Auswirkungen der Krise unlängst mehr als nur abzuebben.

Richard Paul, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Donauwörth, berichtet zur aktuellen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt: „Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Günzburg ist im Februar leicht gesunken. Die Arbeitslosenquote beträgt 2,2 Prozent – wie schon im Januar. Derzeit sind 1.642 Menschen arbeitslos gemeldet, 23 weniger als vor einem Monat und 658 weniger als vor einem Jahr.“ Im Februar haben sich 516 Personen arbeitslos gemeldet, davon kamen 215 aus einer Beschäftigung. Im Gegenzug konnten 543 die Arbeitslosigkeit beenden, 187 davon nahmen eine Erwerbstätigkeit auf.


Vorkrisenniveau wurde übertroffen
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Doch nicht nur das: Die Beschäftigungsquote ist so hoch als hätte es nie eine Krise gegeben. „Die Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert und sowohl die Zahl der Arbeitslosen als auch die Arbeitslosenquote liegen unter dem Vorkrisenniveau Im Februar 2020 waren 1.814 Arbeitslose gemeldet und die Quote betrug 2,5 Prozent. Besonders erfreulich ist, dass sogar weniger Arbeitslose gemeldet sind als im Jahr 2019! In den Boomjahren 2018 und 2019 waren die bis dahin absolut niedrigsten Arbeitslosenzahlen zu vermelden. Für die kommenden Monate erwarten wir einen saisonüblichen Rückgang der Arbeitslosigkeit“, vermeldet Paul im Arbeitsmarktbericht für den Monat Februar.


Bedarf an Kurzarbeit bleibt konstant

Viele Unternehmen nutzen auch weiterhin das Kurzarbeitergeld, um ihre Beschäftigten zu halten. Da die Betriebe bis zu drei Monate im Nachgang abrechnen können, liegen verlässliche Daten erst mit einem längeren zeitlichen Verzug vor. Der aktuelle Trend lasse sich am besten an den monatlich neu eingegangenen Anzeigen ablesen. Die Zahl der Anzeigen über konjunkturelle Kurzarbeit und auch die Zahl der genannten Personen ist von Januar 2022 auf Februar 2022 gestiegen. Bis zum 24.02.22 gingen 23 neue Anzeigen für 165 Beschäftigte ein. Im Januar wurden 19 Anzeigen für 105 Beschäftigte eingereicht.


Deutlicher Fachkräftemangel manifestiert sich
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Personal wird besonders in den Bereichen Lager, Tanz und Choreografie, Metallbearbeitung, Schweiß- und Verbindungstechnik, Maschinenbau, Verkauf, Metallbau, Kranführer, Büro- und Sekretariat und Holz-/Möbel-/Innenausbau gesucht. Im Februar wurden 368 neue Arbeitsstellen gemeldet, 130 mehr als im Januar und 89 mehr als vor einem Jahr. Insgesamt befinden sich im Günzburger Stellenpool 1.615 Arbeitsstellen, 30 mehr als vor einem Monat und 517 mehr als im Vorjahr. Der Stellenbestand liegt über dem Vorkrisenniveau. Bei 78 Prozent der gemeldeten Stellen liegen die Anforderungen auf Fachkraftniveau und höher. Dagegen sind nur gut 48 Prozent der Arbeitslosen Fachkräfte oder Spezialisten.


Ausbildungsmarkt benötigt Aufschwung

Die Lage am Günzburger Ausbildungsmarkt war im vergangenen Jahr stark von den Folgen der Pandemie geprägt. Die Zahl der gemeldeten Bewerber ist im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, ebenso ist auch die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen gesunken. Auf Bewerberseite sind viele Meldungen unterblieben, weil die gewohnten Zugangswege zur Berufsberatung eingeschränkt waren und durch digitale Angebote nicht vollständig ersetzt werden konnten.

Bei den Unternehmen erschwerten die coronabedingten Belastungen durch Kurzarbeit und unsichere Zukunftsaussichten die Ausbildungsarbeit. Zusätzlich hemmt der demografisch bedingte Rückgang der Bewerber den Ausgleich am Günzburger Ausbildungsmarkt. Deshalb stehe die diesjährige bundesweite Woche der Ausbildung unter dem Motto „Mehr Ausbil-dung wagen!“ und möchte auf den hohen Stellenwert der betrieblichen Ausbildung aufmerksam machen.


Beurteilung kann auch unabhängig vom Zeugnis erfolgen
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 „Für Betriebe ist die Ausbildung von Nachwuchskräften im eigenen Betrieb eine wichtige Säule der Fachkräftesicherung. Doch nicht immer lassen sich Ausbildungsplätze sofort besetzen. Deshalb lohnt es sich genauer hinzuschauen, denn manchmal spiegeln sich die Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen nicht in Schulnoten und Zeugnissen wieder. Sie brauchen die Chance, ihr Können einmal unter Beweis zu stellen“, bekräftigt der Donauwörther Agenturleiter Richard Paul. Für ihn gelte der Berufsabschluss als „eine wichtige Grundlage für ein erfolgreiches Erwerbsleben“.

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