Informationsnachmittag

Existenzgründersprechtag in Krumbach

Der diesjährige Herbst-Existenzgründersprechtag fand am 17. Oktober bei der Raiffeisenbank (Raiba) Schwaben Mitte in Krumbach statt. Was dabei passiert ist.

Gründungsideen und -pläne aus Gastronomie, Import, IT- Betreuung, Handel, Gesundheit, Metallverarbeitung, Bildung, Sport und Hundezucht: Beim Herbst-Existenzgründersprechtag waren 20 Teilnehmer anwesend. Die Vorträge an dem Nachmittag reichten von Themen wie Finanzen, Recht, Steuern und Businessplan bis hin zum traditionell wechselnden Praxisbericht. „Wir freuen uns sehr über den Erfolg dieser Kooperationsveranstaltung und die positive Resonanz“, bewertet Organisatorin Margot Deminger von der Regionalmarketing Günzburg (RMG) den Tag. Es war der zweite Existenzgründersprechtag in diesem Jahr.

Seit 15 Jahren findet der Sprechtag zweimal jährlich statt. Er ergibt sich aus einer Zusammenarbeit von RMG, Industrie- und Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer(hwk). Jeweils im Wechsel sind entweder die Sparkasse Günzburg-Krumbach und die Volks- und Raiffeisenbanken (Raiba) im Landkreis Günzburg mit von der Partie.

Prämie von insgesamt 55.000 Euro

Der Nachmittag begann mit einem Grußwort von Krumbachs Bürgermeister Hubert Fischer. Im Anschluss stellten Solveig Lüthje und Markus Jocher vom Beratungsunternehmen CIMA das aktuelle Projekt „Stadt- beziehungsweise Start-up Krumbach“ vor. Im Rahmen dieses Standort-Business-Wettbewerbs prämierte eine Fachjury die drei besten Unternehmens-Konzepte mit insgesamt 55.000 Euro.

Ratschläge vom Gründungsfahrplan bis hin zu Finanzierung und Förderung

Der Businessplan, Steuer- und Rechtsfragen sowie Finanzierung und Existenzförderung standen auf dem Vortragsplan. Diese Themen wurden von Vertretern der IHK, hwk, Raiba, KSP Anwaltskanzlei und der Agentur für Arbeit diskutiert.

Auf dem Weg zur Selbstständigkeit: Ein Erfahrungsbericht

Corina Rommel, Coach für Führungskräfte und Mitarbeiter, beschrieb in einem Erfahrungsbericht die Herausforderungen ihres Weges in eine erfolgreiche Selbstständigkeit. Zunächst sei es wichtig, klar zu definieren, was man dem Kunden anbieten und bieten möchte. „Welchen echten Mehrwert kann ICH dem Kunden bieten?“ Und wie lässt sich dies beim Kunden Messen?

Auf dem Weg in die Selbstständigkeit gelte es, sich täglich selbst zu motivieren. Auch das Netzwerken sei eine gute Möglichkeit, um von anderen zu lernen. Rommel nutzte den Existenzgründerzuschuss der Agentur für Arbeit. Der Anfang aber war schwer und forderte Geduld. „Ich säte und säte, konnte aber noch nicht davon leben“, sagte sie. „Man macht zugleich Akquise, Marketing, Vertrieb, Verbesserungsmanagement und ist in allem die ausführende Person.“ Durchhaltevermögen sei ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Anfangs gehe es nicht nur bergauf, sondern immer wieder auch einmal bergab. Dann heißt es „Krönchen richten, aufstehen und weitermachen.“

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