Personalie

Das ist der neue Geschäftsführer im Kernkraftwerk Gundremmingen

Dr. Heiko Ringel ist der neue technische Geschäftsführer des Kernkraftwerks Gundremmingen. Foto: Christina Bleier
Zum Jahreswechsel steht in der Geschäftsleitung des Kernkraftwerks Gundremmingen eine personelle Veränderung an. So wird Dr. Heiko Ringel ab 1. Januar die technische Geschäftsführung der Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH übernehmen.

Die GmbH betreibt das Kraftwerk im Auftrag der beiden Gesellschafter RWE und PreussenElektra. Dr. Heiko Ringel folgt auf Michael Trobitz der sich nach fünf Jahren in der Geschäftsleitung des Kernkraftwerks in den Ruhestand verabschiedet. Kaufmännische Geschäftsführerin des Kernkraftwerks Gundremmingen bleibt Gabriele Strehlau. 

Nachfolger aus den eigenen Reihen

Der 49-jährige Maschinenbauingenieur Ringel hat an der Technischen Universität Dresden studiert und promoviert. Seine Laufbahn im RWE Konzern begann er 2001 als Trainee im Kernkraftwerk Gundremmingen. Nach einer Station im hessischen Kernkraftwerk Biblis kehrte er 2011 nach Gundremmingen zurück und leitete hier zuletzt den Fachbereich Anlagentechnik. „Wir freuen uns, mit Herrn Dr. Ringel einen Nachfolger gefunden zu haben, der bereits langjährig und erfolgreich in leitenden, technischen Führungsaufgaben am Standort tätig gewesen ist“, so Nikolaus Valerius, als Vorstandsmitglied der RWE Power AG zuständig für die Sparte Kernkraftwerke und Aufsichtsratsvorsitzender der KGG.

Michael Trobitz geht in den Ruhestand

„Im Namen des gesamten Vorstands der RWE Power danke ich Michael Trobitz für seinen langjährigen Einsatz in der Kernkraft und ganz besonders für sein Engagement im Kernkraftwerk Gundremmingen“, so Valerius. Trobitz begann seine Karriere bei RWE 1982. Zur Inbetriebnahme der Blöcke B und C kam er schließlich nach Gundremmingen. Dort leitete er ab 2001 den Fachbereich Technik und nahm zum 1. Januar 2013 seine Tätigkeit als technischer Geschäftsführer auf.

Ein Blick hinter die Kulissen

Mit dem Ende des Jahres steht jedoch nicht nur eine Veränderung in der Geschäftsleitung an. Denn darüber hinaus soll damit auch Block B nicht mehr zur Stromerzeugung zur Verfügung stehen. Block C hingegen soll planmäßig noch bis Ende 2021 am Netz sein. Erst vor wenigen Monaten wurde Block C zur großen Revision vom Netz genommen. Unsere Redaktion nutzte die Gelegenheit, um einen Blick in den Revisionsblock und das Kernkraftwerk Gundremmingen zu werfen.

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