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Atomkraft

Atomkraft

Vor kurzem ist der Prüfbericht der Reaktor-Sicherheits-Kommission (RSK) erschienen. Dieser Bericht sorgt im Kreis Günzburg für Diskussionen über die Sicherheit des Kernkraftwerks Gundremmingen.

Laut Bericht soll kein deutsches Atomkraftwerk gegen den Absturz eines großen Verkehrsflugzeugs gesichert sein. „Die Stufe 3 – schwerste Flugzeuge – wird von keinem Kraftwerk erreicht“, sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen.

Verwunderung im AKW Gundremmingen

Diese Neuigkeit hat bei den Mitarbeitern im Kernkraftwerk Gundremmingen zu Verwunderung geführt. Laut Augsburger Allgemeine wird das Reaktorgebäude von einer 1,80 Meter dicken Stahlbetonhülle geschützt. Die Wand des Sicherheitsbehälters ist durch eine 1,20 Meter dicke vorgespannte Stahlbetonschicht geschützt. Beide Bereiche sind nicht miteinander verbunden. Im Kernkraftwerk Gundremmingen wird davon ausgegangen, dass dieser Schutz dem Absturz eines Passagier-Flugzeugs standhält.

RWE Sprecher äußert sich zum Bericht

Das Atomkraftwerk Gundremmingen gehört der RWE und Eon. Ein Sprecher von RWE-Power, Manfred Lang, hat sich noch nicht konkret zum Bericht geäußert. Er hält es für zu früh, den Bericht der Reaktor-Sicherheits-Kommission zu kommentieren. Denn der 116-seitige Bericht liegt erst seit Dienstag vor und die Bewertung erfordere Zeit. Allerdings sei Lang noch nicht klar, wie die RSK-Experten zu diesem Ergebnis gekommen sind. Daraufhin merkte Lang an, dass bei der Genehmigung des Gundremminger Atomkraftwerks, auch der Schutz vor Flugzeug-Abstürzen berücksichtigt worden sei. Allerdings räumte Lang ein, dass sich die Technik im Flugzeugbau weiterentwickelt hat. So habe es eine Maschine wie den Airbus 360 beim Bau der Blöcke B und C in Gundremmingen noch nicht gegeben. „Was sich die Experten unter dem höchsten Level 3 vorstellen, kann ich Ihnen nicht sagen“ , erklärt Lang.

Mangelnde Sicherheit in AKWs ist schon länger bekannt

Für Raimund Kamm ist die Sache dagegen klar. Kamm ist Vorsitzender des Vereins „Forum – gemeinsam gegen das Zwischenlager“. Nach dem Anschlag am 11. September 2001 sind die ersten Sicherheits-Checks gemacht worden. „Seitdem ist klar, dass das Kernkraftwerk Gundremmingen einem Flugzeugabsturz nicht standhalten würde.“ Kamm ist wenig davon überrasch, dass die Mitarbeiter in Gundremmingen das AKW für sicher halten. Laut Augsburger Allgemeine hält er die Gefahr eines geplanten Terroranschlags für größer: „ Einem gezielten Anschlag mit bestimmten panzerbrechenden Waffen hält kein deutsches Atomkraftwerk stand.“

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