Agentur für Arbeit

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Die Witterung machte dem Stellenmarkt im Landkreis Günzburg einen Strich durch die Rechnung. Die Arbeitslosenquote stieg im Januar um ein halbes Prozent.

Im Januar waren 2.662 Männer und Frauen bei den Vermittlern der Agentur für Arbeit und im Jobcenter arbeitslos gemeldet, 357 mehr als im Monat zuvor. Die Arbeitslosenquote ging um 0,5 Prozentpunkte auf den aktuellen Wert von 4,0 Prozent nach oben.

Arbeitsmarkt stabilisiert sich

Dennoch zeigt sich im Jahresvergleich eine Stabilisierung des Arbeitsmarktes. Im Januar des vergangenen Jahres waren 730 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen. Der Stellenmarkt blieb aktiv. Im Arbeitgeberservice standen 801 Stellenangebote aus der Region zur Verfügung.

Vorübergehende Entlassung von Mitarbeitern

„Die frostigen Temperaturen haben im Januar die Arbeiten im Freien stark eingeschränkt und zur vorübergehenden Entlassung von Mitarbeitern geführt“, sagt Ingrid Mallon, Leiterin der Agentur für Arbeit Günzburg. „Die meisten von ihnen können schon in wenigen Wochen wieder im bisherigen Betrieb die Arbeit aufnehmen.“

Arbeitsmarkt bietet neue Beschäftigungschancen

Maurer, Betonbauer, Maler und weitere Kräfte aus Außenberufen meldeten sich neu bei den Vermittlern. Kündigungen zum Quartalsende führten zu einer Reihe von Arbeitslosmeldungen von Verkaufspersonal und Bürokräften. Insgesamt meldeten sich im Januar 634 Männer und Frauen neu arbeitslos, die zuletzt eine Arbeit hatten. Der Arbeitsmarkt bietet immer wieder neue Beschäftigungschancen. So konnten im selben Zeitraum auch 211 Menschen ihre Arbeitslosigkeit wieder beenden und eine neue Arbeitsstelle antreten. Darunter waren auch Maschinenanlagenführer, Verpacker, Steuerfachangestellte und eine Küchenmeisterin.

Stellenmarkt legt zu

Zum Jahresauftakt legte der Stellenmarkt zu. Insgesamt wurden gut 800 Jobs angeboten, 46 mehr als im Dezember. Der Metallsektor suchte Stahlbauschlosser, Dreher, und Gerätebauer. Die Gastronomie bot Köchen neue Beschäftigungsmöglichkeiten. Im Logistiksektor waren Berufskraftfahrer und Lagerfachpersonal gefragt. Für Groß- und Einzelhandelskaufleute gab es ebenfalls einige neue Jobs, ebenso für Datenverarbeitungsfachleute.

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