Agentur für Arbeit

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Im November war der Arbeitsmarkt im Landkreis Günzburg von saisonalen Einflüssen geprägt. Mehr Menschen waren ohne Beschäftigung, der Stellenmarkt legte zu.

Die Arbeitslosenquote lag aktuell bei 3,2 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte über der Oktobermarke. Im November meldeten sich 2.140 Männer und Frauen bei den Vermittlern der Arbeitsagentur und Arbeitsgemeinschaft Grundsicherung (ARGE) arbeitslos, 121 mehr als im Oktober. Dennoch sieht die Situation auf dem Arbeitsmarkt derzeit günstiger aus als vor einem Jahr. Seinerzeit waren 464 Menschen mehr von Arbeitslosigkeit betroffen, die Quote lag damals bei 3,9 Prozent. Im Arbeitgeber-Service standen insgesamt 809 Stellen aus der Region zur Verfügung.

Ende der Legoland-Saison bedeutet mehr Arbeitslose

„Mit dem Ende der Saison im Legoland meldeten sich mehr Menschen bei uns vorübergehend arbeitslos“, sagt Ingrid Mallon, Leiterin der Agentur für Arbeit Günzburg. „Dennoch bietet unser regionaler Arbeitsmarkt Beschäftigungschancen, denn wir haben mehr neue Stellenangebote erhalten als in den letzten Monaten.“ Im dritten Monat in Folge gab es also mehr Arbeitsplätze zu vergeben. Arbeitgeber meldeten 335 zusätzliche Jobs zur Besetzung, 21 mehr als im Vormonat.

Gesucht: Arbeiter von Gesundheitsbereich bis Metallbranche

Tätigkeiten im Gesundheitsbereich waren gefragt, sei es als medizinische/zahnmedizinische Fachangestellte oder als Physiotherapeut. Die Gastronomie suchte Köche, Pizzabäcker und erfahrene Servicekräfte. Im Dienstleistungssektor gab es Angebote für Hausmeistertätigkeiten. Die Metallbranche bot qualifizierten Fachkräfte neue Stellen als Dreher, Schweißer und Stahlbauschlosser.

Mehr Arbeitslose als in den Vormonaten

Mehr Menschen meldeten sich neu arbeitslos als in den zurückliegenden Monaten. 467 Männer und Frauen sprachen bei den Vermittlern vor, die vorher eine Arbeit hatten. Im selben Zeitraum konnten 278 Menschen ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer neuen Beschäftigung wieder beenden. Wenn man sich verschiedene Personengruppen betrachtet, verlief die Entwicklung durchaus unterschiedlich. Seit November des vergangenen Jahres war bei den Jüngeren unter 25 Jahren ein Rückgang um 43 Prozent zu beobachten. In dieser Gruppe sind aktuell 171 junge Menschen weniger ohne Beschäftigung. Demgegenüber nahm die Zahl der Älteren über 50 Jahre binnen eines Jahres um knapp 40 Personen zu. 711 Männer und Frauen aus dieser Altersgruppe sind derzeit arbeitslos.

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