70 Jahre Hightech aus Krumbach

70 Jahre Hightech aus Krumbach

Als Hans Lingl 1936 seine "Vorrichtung zum Engobieren von Dachziegeln" zum Patent anmeldete, hätte er wohl nie gedacht, dass 70 Jahre später seine Unternehmensgruppe 800 Mitarbeiter im In- und Ausland beschäftigt.
1938, zwei Jahre nach der Anmeldung seines Patentes, verwandelte Hans Lingl mit aller Entschlossenheit im oberbayerischen Weilheim eine ehemalige Fahrradwerkstatt in eine Produktionsstätte. Das war die Geburtsstunde des heute erfolgreichen Unternehmens mit Sitz in Krumbach. Ob Prozess-, Steuer- oder Regeltechnik - das innovative mittelständische Unternehmen aus Schwaben ist mittlerweile der Weltmarktführer in der Anlagentechnik für die Grobkeramik und bringt Schwung auf die internationalen Produktionslinien. Dieser Schwung spiegelt sich auch in den Umsatzzahlen wider: Für dieses Jahr peilt das Familienunternehmen in der dritten Generation einen Gesamtumsatz von rund 180 Millionen Euro an. Zudem sollen bis Jahresende 20 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden.

Ein rundes Jubiläum und positive Zahlen - für die LINGL Anlagenbau und Verfahrens- technik GmbH & Co. KG gibt es dieses Jahr also jede Menge Grund zum Feiern. Los gehts mit den Tagen der Ausbildung am 25. und 26. Juli 2008. Eingeladen sind alle interessierten Schüler, Jugendliche und Studenten. "Um auch in Zukunft erfolgreich auf allen Märkten vertreten zu sein, setzen wir auf qualifizierte Nachwuchskräfte aus der Region", sagt Geschäftsführer Frank Appel.

Auch Geschäftsführer Andreas Lingl baut auf Standortnähe: "Die Menschen in unserer Umgebung haben maßgeblich zum Erfolg unserer Firma beigetragen. Und das soll auch so bleiben. Daher legen wir bei Lingl traditionell größten Wert auf eine bestmögliche Ausbildung." Im September ist zudem ein offizieller Festakt mit Vertretern der Wirtschaft und prominenten Gästen geplant. Abgerundet wird das Jubiläumsjahr mit einem Mitarbeitertag im Oktober, zu dem auch alle Familienangehörige eingeladen werden. "Gerade im Jubiläumsjahr möchten wir uns möglichst vielseitig und vielschichtig präsentieren", da sind sich Lingl und Appel einig, "auch als Dankeschön für den Einsatz und Engagement unserer Mitarbeiter."
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