Sanierung der B25

Vollsperrung aufgehoben: Verkehr in Möttingen fließt wieder

Impressionen vom Asphalteinbau. Foto: Holl GmbH
Impressionen vom Asphalteinbau. Foto: Holl GmbH
Impressionen vom Asphalteinbau. Foto: Holl GmbH
In der Ortsdurchfahrt der Gemeinde Möttingen im Landkreis Donau-Ries konnten die Restarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden: Am 13. Oktober erfolgte die Freigabe für den Verkehr.

In den vergangenen Wochen erneuerte die Firma Holl aus Burgheim, die zur KLAUS-Gruppe gehört, auf 4,1 Kilometer Länge die Fahrbahn der Bundestraße B25. Als Deckschicht wurde ein lämoptimierter Asphalt eingebaut. Das Staatliche Bauamt Augsburg verspricht sich davon eine dauerhafte Reduzierung des Lärmpegels. Der Effekt soll so groß sein, dass er einer gefühlten Halbierung des Verkehrs entspricht.

Neue Schacht-Abdeckungen sollen Lärmbelastung weiter reduzieren

Besonders aufwendig waren dabei die Arbeiten innerhalb der 1,4 km langen Ortsdurchfahrt der Gemeinde Möttingen. Dort wurden unter anderem nicht die herkömmlichen Schacht-Abdeckungen mit Ausgleichringen gesetzt, sondern konische Schacht-Abdeckungen. Diese wurden zur besseren Lastabtragung passgenau vor Ort einbetoniert. Das neue System der Firma Haehnlein aus München wurde in der Region zum ersten Mal eingebaut. Die bisher gemachten Erfahrungen anderer Baulastträger lassen erwarten, dass künftig scheppernde Kanaldeckel der Vergangenheit angehören. Deshalb hat sich die für den Kanal zuständige Gemeinde Möttingen in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt Augsburg für das neue etwas teurere System entschieden.

Neue Verkehrsführung in Möttingen

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit wurde an der Einmündung des Kirchenwegs, der Zufahrt zum Rathaus, eine Linksabbiegespur neu angelegt. An der Kreuzung beim Netto/Neukauf sind alle Vorbereitungen für eine voll verkehrsabhängige Signalisierung getroffen. Die Anlage geht voraussichtlich bis Ende Oktober oder Anfang November in Betrieb. Insgesamt hat der Bund einschließlich der Signalanlage und der neuen Markierung rund 1,6 Millionen Euro investiert.

Verbesserte Infrastruktur erhöht die Sicherheit und stärkt die Wirtschaft

Mehr Sicherheit für Fußgänger, Auto- und Radfahrer – das ist in der Regel das Ziel von Verkehrsinfrastruktur-Projekten. Auch die Wirtschaft profitiert von einer starken Infrastruktur. Gleich mehrere Kommunen in Bayerisch-Schwaben gestalten in diesem Sinne derzeit ihre Ortsdurchfahrten neu – wie beispielsweise in Mindelau im Unterallgäu. In der Regel beteiligen sich neben der Kommune auch der Freistaat Bayern oder der Bund an solchen Infrastruktur-Maßnahmen.

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