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Unternehmen sollten auf Work-Life-Balance achten Bündnis Familie
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Bündnis für Familie

Unternehmen sollten auf Work-Life-Balance achten Bündnis Familie

 Zahlreiche Gäste kamen zum Workshop Work-Life-Balance, Foto: Bündnis für Familie

Wenn die Arbeit und das Leben im Einklang sind, dann funktioniert vieles besser und auch einfacher. Für Unternehmen kann eine gelungene Work-Life-Balance sogar ein Erfolgsfaktor sein. Das Lokales Bündnis für Familie freut sich über den gut besuchten Workshop zum Thema Work-Life-Balance.

Ausgebucht! Alle Plätze waren belegt bei einem Informationsworkshop zum Thema „Work-Life-Balance“, der vor kurzem in den Räumen der AOK Donauwörth stattfand. Eingeladen hatten das Lokale Bündnis für Familie und der Landkreis Donau-Ries. „Das große Interesse freut mich natürlich“, meinte die Referentin Gerlinde Schmailzl zum Auftakt. „Aber es zeigt leider auch, dass eine gute Balance zwischen Arbeit und Leben keine Selbstverständlichkeit ist.“

Wichtig für unternehmerischen Erfolg

Wie kann Work-Life-Balance als strategisches Instrument eingesetzt werden, um mit ausgeglichenen und leistungsfähigen Mitarbeitern den Unternehmenserfolg sichern? Mit dieser Ankündigung wurden Unternehmer, Führungskräfte, Personalverantwortliche und mit dem Thema „Work-Life-Balance“ befasste Beschäftigte angesprochen. Die, die gekommen waren, erhielten zum Auftakt nicht nur Antworten auf die Fragen, was sich hinter dem Begriff Work-Life-Balance verbirgt und warum dieses Thema so wichtig für den eigenen und unternehmerischen Erfolg ist. In einfachen Übungen konnten die Teilnehmer auch ihre eigene Situation reflektieren und persönliche Wahrnehmungs- und Handlungsmuster erkennen.

Irrtümer zum Thema Stress

Es gibt Glaubenssätze über Stress, die halten sich wie Kaugummi an der Schuhsohle. „Ich brauche keine Pause!“ lautet einer davon. Mit diesem und anderen weit verbreiteten Irrtümern räumte Gerlinde Schmailzl auf, bevor es am Ende der Veranstaltung dann um konkrete Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten im Unternehmen ging. Gemeinsam mit den Teilnehmern trug die Referentin eine ganze Palette von Maßnahmen zusammen, mit denen das Problem entschärft werden könnte: darunter flexible Arbeitszeitmodelle, Angebote zur Gesundheitsförderung, Kinderbetreuung im Betrieb oder mit individuellen Arbeitsarrangements.

Die Unternehmenskultur muss genauso stimmen wie die Angebote

All das allein genüge jedoch nicht, war sich die Runde einig: Wichtig sei auch eine Unternehmenskultur, welche die Inanspruchnahme von solchen betrieblichen Angeboten zur Verbesserung der Work-Life Balance begünstige statt verhindere. Es habe sich zum Beispiel gezeigt, dass Mitarbeiter ihr Pensum nur selten reduzierten, wenn sie befürchteten, dass darunter ihre Karriere leiden könnte, oder wenn die Vorgesetzten nicht mit gutem Beispiel vorangingen.

Unternehmenskultur bindet Fachkräfte

„Die Zeit war wieder mal zu knapp, um alle Facetten des Themas ausreichend zu beleuchten“, resümierte Bündniskoordinator Günter Katheder-Göllner am Ende der Veranstaltung. Er versprach den Teilnehmern, das Bündnis für Familie und der Landkreis Donau-Ries werden am Ball bleiben und die Unternehmen in der Region weiterhin unterstützen. Denn mit Landrat Stefan Rößle sei er sich einig: „Eine familienbewusste Unternehmenskultur, durch die alle Beschäftigten Arbeit und Leben in Einklang bringen können, gewinnt zunehmend an Bedeutung und trägt dazu bei, Fachkräfte zu binden und zu gewinnen. Und davon profitieren Arbeitgeber genauso wie die Arbeitnehmer.“

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